Außerschulische Angebote
Förderung außerhalb der Schule
Im Zuge der Neubesinnung auf Begabtenförderung ist die Zahl der außerschulischen Angebote deutlich gestiegen, insbesondere im Bereich der Wettbewerbe. Waren diese im sportlichen wie im musisch-künstlerischen Bereich schon lange allgemein anerkannt, so konzentrierte sich das wissenschaftliche Angebot über viele Jahre beinahe ausschließlich auf die Klassiker Jugend forscht und Bundeswettbewerb Mathematik.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich das Spektrum jedoch auf beinahe alle Bereiche erweitert, sodass begabte Schülerinnen und Schüler sehr spezifisch ausgerichtet interessiert und zur Teilnahme bewegt werden können.
Wettbewerbe haben sich als wirkungsvolle Maßnahme zur Begabtenförderung durchgesetzt, konfrontieren junge Menschen mit neuen Herausforderungen und wecken neue Motivationen. Sie richten sich nicht ausschließlich an "Einzelkämpfer", sondern fördern auch das Arbeiten im Team und bringen begabte Jugendliche mit vielen anderen zusammen, die gleiche Interessen verfolgen.
Allerdings wird immer noch darauf hingewiesen, dass Wettbewerbe in manchen Schulen, bei manchen Lehrerinnen und Lehrern wenig Unterstützung erfahren. Hier sind engagierte Lehrkräfte gefordert, idealerweise unterstützt von engagierten Schulleitungen, den Horizont ihrer Schülerinnen und Schülern zu erweitern. Darüber hinaus kann durch Teilnahme an etablierten und bekannten Wettbewerben das Profil der Schule geschärft, das pädagogische Spektrum erweitert werden, vor allem, wenn für die Lehrkräfte begleitende Materialien, vielleicht sogar Fortbildungen angeboten werden.
Das Spektrum außerschulischer Förderung ergänzen in jüngster Zeit spezielle Begabtentreffen, die meist in den Sommerferien stattfinden und unter ganz bestimmten Themen stehen. Die Zahl dieser, häufig nach dem Vorbild von "summer schools" organisierten Akademien nimmt ständig zu, das Interesse motivierter und engagierter junger Leute daran ebenso. Dabei wird der Kreis möglicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt immer weiter gezogen, beschränkt sich nicht länger auf künftige Abiturientinnen und Abiturienten, sondern öffnet sich auch für Schulformen außerhalb des Gymnasiums.
Wie bereits im Abschnitt Beschleunigtes Lernen ausgeführt, bieten immer mehr Universitäten (Hochschulen) die Möglichkeit an, Lehrveranstaltungen zu besuchen und möglicherweise auch Leistungsnachweise zu erbringen (siehe auch Studieren probieren). Noch nicht so verbreitet ist die Zusammenarbeit einer ganzen Schule mit einer Hochschule oder einem ortsansässigen Forschungsinstitut in bestimmten Fachbereichen. Auch solche Maßnahmen können dazu dienen, das Profil einer Schule entscheidend zu bestimmen. Ergänzend dazu bieten auch Großforschungseinrichtungen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) seit einiger Zeit sogenannte School-Labs (Schülerlabore) an, verschiedene Institute der Max Planck Gesellschaft öffnen ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler.
Weiterführende Informationen zum Thema Schülerwettbewerbe finden sie z.B. bei Peter Fauser & Rudolf Messner.
Wettbewerbe haben sich als wirkungsvolle Maßnahme zur Begabtenförderung durchgesetzt, konfrontieren junge Menschen mit neuen Herausforderungen und wecken neue Motivationen. Sie richten sich nicht ausschließlich an "Einzelkämpfer", sondern fördern auch das Arbeiten im Team und bringen begabte Jugendliche mit vielen anderen zusammen, die gleiche Interessen verfolgen.
Allerdings wird immer noch darauf hingewiesen, dass Wettbewerbe in manchen Schulen, bei manchen Lehrerinnen und Lehrern wenig Unterstützung erfahren. Hier sind engagierte Lehrkräfte gefordert, idealerweise unterstützt von engagierten Schulleitungen, den Horizont ihrer Schülerinnen und Schülern zu erweitern. Darüber hinaus kann durch Teilnahme an etablierten und bekannten Wettbewerben das Profil der Schule geschärft, das pädagogische Spektrum erweitert werden, vor allem, wenn für die Lehrkräfte begleitende Materialien, vielleicht sogar Fortbildungen angeboten werden.
Selbstbewerbung erwünscht
Konnten früher interessierte Schülerinnen und Schüler nur von ihrer Schule zu entsprechenden Wettbewerben angemeldet werden, so ist in jüngster Zeit auch eine eigene Anmeldung möglich geworden.Das Spektrum außerschulischer Förderung ergänzen in jüngster Zeit spezielle Begabtentreffen, die meist in den Sommerferien stattfinden und unter ganz bestimmten Themen stehen. Die Zahl dieser, häufig nach dem Vorbild von "summer schools" organisierten Akademien nimmt ständig zu, das Interesse motivierter und engagierter junger Leute daran ebenso. Dabei wird der Kreis möglicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt immer weiter gezogen, beschränkt sich nicht länger auf künftige Abiturientinnen und Abiturienten, sondern öffnet sich auch für Schulformen außerhalb des Gymnasiums.
Wirtschaft und Hochschule
Drittes Standbein der außerschulischen Begabtenförderung ist die Zusammenarbeit von Schulen mit der Wirtschaft einerseits und mit Hochschulen andererseits. So eröffnet ein Praktikum in einem Unternehmen den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in wirtschaftliches Denken und Handeln, zumal dies nur selten im Unterricht thematisiert wird; es ermöglicht aber auch wichtige fachspezifische Erfahrungen. Die Schule ihrerseits profitiert ebenfalls von einer solchen Zusammenarbeit, wird doch hiermit ein Kontakt zum Alltag der Wirtschaftswelt hergestellt, der auch Lehrerinnen und Lehrern wertvolle Anregungen geben kann.Wie bereits im Abschnitt Beschleunigtes Lernen ausgeführt, bieten immer mehr Universitäten (Hochschulen) die Möglichkeit an, Lehrveranstaltungen zu besuchen und möglicherweise auch Leistungsnachweise zu erbringen (siehe auch Studieren probieren). Noch nicht so verbreitet ist die Zusammenarbeit einer ganzen Schule mit einer Hochschule oder einem ortsansässigen Forschungsinstitut in bestimmten Fachbereichen. Auch solche Maßnahmen können dazu dienen, das Profil einer Schule entscheidend zu bestimmen. Ergänzend dazu bieten auch Großforschungseinrichtungen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) seit einiger Zeit sogenannte School-Labs (Schülerlabore) an, verschiedene Institute der Max Planck Gesellschaft öffnen ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler.
Weiterführende Informationen zum Thema Schülerwettbewerbe finden sie z.B. bei Peter Fauser & Rudolf Messner.