Auf sie kommt es auch an
Kreativität und Motivation
Wenn von Begabung die Rede ist, ist auch von Kreativität die Rede. Es handelt sich dabei um einen schillernden, vielschichtigen, auch missverständlichen Begriff, der in diesem Zusammenhang keinesfalls nur den Bereich besonderer Fähigkeit im künstlerischen Bereich abdeckt.
Hier kann Kreativität vielmehr als Fähigkeit umschrieben werden, auf andere Art und Weise zu denken und zu handeln als gewohnt und bisher üblich:
Zur Kreativität gehören also Originalität, Flexibilität, Fantasie – aber auch Risikobereitschaft. In der Forschung ist umstritten, ob Kreativität in erster Linie von der Denkfähigkeit des einzelnen Menschen abhängt oder eher in seiner Persönlichkeit begründet ist und inwiefern die Umwelt Einfluss darauf hat. Einigkeit besteht jedoch weitgehend darin, dass Kreativität ein sehr wichtiger Bestandteil von Begabung ist.
In den allermeisten Intelligenztests wird Kreativität nicht gemessen. In der Vergangenheit wurden spezielle Testverfahren zur Messung von Kreativität entwickelt und vorgestellt, ihre Verlässlichkeit und Gültigkeit sind allerdings umstritten.
So könnte man Motivation (oder "Leistungsmotivation") als Summe der Beweggründe beschreiben, die einen Menschen dazu bringen, etwas Bestimmtes gründlich, konzentriert und auf Dauerhaftigkeit gerichtet zu leisten. Dabei unterscheidet die Forschung, ob eine solche Leistung ihrer selbst wegen erbracht wird, also aus Interesse daran (die sogenannte intrinsische Motivation), oder ob dies an eine Belohnung (oder Bestrafung) geknüpft ist (die extrinsische Motivation).
Im ersten Fall spricht man von Aufgabenorientierung, im zweiten von Folgenorientierung. So kann eine Schülerin oder ein Schüler eine mathematische Frage deshalb lösen wollen, weil dies eine Herausforderung darstellt, weil es sie oder ihn reizt, eine Lösung zu finden, weil einfach großes Interesse an Mathematik besteht. Oder eben weil eine gute Zensur in der Klassenarbeit winkt.
Es liegt auf der Hand, dass mittel- und langfristig eine aufgabenorientierte Motivation den jungen Menschen weiter bringt.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie z.B. bei Kurt A. Heller.
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- etwas Neues zu schaffen,
- neue Zusammenhänge herzustellen,
- Probleme aus mehreren, unterschiedlichen Blickwinkeln anzugehen,
- unkonventionelle, originelle Möglichkeiten zur Lösung von Problemen zu finden und anzuwenden,
- flexibel auf unvorbereitete Situationen zu reagieren.
Zur Kreativität gehören also Originalität, Flexibilität, Fantasie – aber auch Risikobereitschaft. In der Forschung ist umstritten, ob Kreativität in erster Linie von der Denkfähigkeit des einzelnen Menschen abhängt oder eher in seiner Persönlichkeit begründet ist und inwiefern die Umwelt Einfluss darauf hat. Einigkeit besteht jedoch weitgehend darin, dass Kreativität ein sehr wichtiger Bestandteil von Begabung ist.
Das Umfeld ist wichtig
Umstritten ist auch, ob und inwieweit der Mensch Kreativität lernen (und damit lehren) kann; unstrittig dagegen ist der Einfluss des Umfeldes – zum Beispiel von Elternhaus oder Schule – auf Förderung und Entwicklung kreativer Fähigkeiten. Wer Kindern oder Jugendlichen Angst vor Veränderung nimmt, kann sie damit ermutigen, vielleicht sogar regelrecht trainieren, neue Wege zu gehen, neue Problemlösungen zu suchen und zu finden. Wer dagegen Fantasie und Neugier junger Menschen unterbindet und erstickt, entmutigt sie und man wird kaum damit rechnen können, dass sie sich auf ihre möglicherweise vorhandenen kreativen Fähigkeiten einlassen, Gewohntes in Frage stellen und neue Wege in Denken und Handeln einschlagen werden.In den allermeisten Intelligenztests wird Kreativität nicht gemessen. In der Vergangenheit wurden spezielle Testverfahren zur Messung von Kreativität entwickelt und vorgestellt, ihre Verlässlichkeit und Gültigkeit sind allerdings umstritten.
Beweggrund zur Leistung
Motivation gehört zu den viel zitierten und noch stärker strapazierten Begriffen, wenn von jungen Menschen und ihrer Leistung bzw. Leistungsbereitschaft die Rede ist. Um es kurz zu sagen, bezeichnet Motivation die Schaltstelle zwischen Begabung und Kreativität einerseits und besonderen Leistungen andererseits.So könnte man Motivation (oder "Leistungsmotivation") als Summe der Beweggründe beschreiben, die einen Menschen dazu bringen, etwas Bestimmtes gründlich, konzentriert und auf Dauerhaftigkeit gerichtet zu leisten. Dabei unterscheidet die Forschung, ob eine solche Leistung ihrer selbst wegen erbracht wird, also aus Interesse daran (die sogenannte intrinsische Motivation), oder ob dies an eine Belohnung (oder Bestrafung) geknüpft ist (die extrinsische Motivation).
Im ersten Fall spricht man von Aufgabenorientierung, im zweiten von Folgenorientierung. So kann eine Schülerin oder ein Schüler eine mathematische Frage deshalb lösen wollen, weil dies eine Herausforderung darstellt, weil es sie oder ihn reizt, eine Lösung zu finden, weil einfach großes Interesse an Mathematik besteht. Oder eben weil eine gute Zensur in der Klassenarbeit winkt.
Es liegt auf der Hand, dass mittel- und langfristig eine aufgabenorientierte Motivation den jungen Menschen weiter bringt.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie z.B. bei Kurt A. Heller.
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