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        <title>Der RSS Feed von bildung-und-begabung.de</title>
        <description>Im RSS-Feed von Bildung &amp; Begabung erhalten Sie die aktuellen Artikel und Pressemeldungen unserer Website.</description>
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        <copyright>Der RSS Feed von bildung-und-begabung.de</copyright>
        <managingEditor>presse@bildung-und-begabung.de</managingEditor>
        <pubDate>Fri, 17 May 2013 15:04:01 +0200</pubDate>
        <lastBuildDate>Mon, 13 May 2013 17:09:06 +0200</lastBuildDate>
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            <title>13 Nachwuchs-Mathematiker holen olympisches Gold: Bundesrunde der Mathematik-Olympiade</title>
            <description><![CDATA[Erfolg für Deutschlands größte Mathe-Talente: 13 Schüler haben bei der Bundesrunde der 52. Mathematik-Olympiade in Hamburg eine Gold-medaille gewonnen. Sie sind damit die Besten von über 200.000 Teilnehmern, die bei dem traditionsreichen Wett-bewerb an den Start gegangen waren. Sie haben nun die Chance sich für die Internationale Mathematik-Olympiade 2014 in Südafrika zu qualifizieren.]]></description>
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            <pubDate>Mon, 13 May 2013 17:09:06 +0200</pubDate>
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            <title>Ferienprogramm für Jugendliche aus dem Revier:</title>
            <description><![CDATA[Fragen, Probieren, Orientieren: Motivierte Jugendliche, die Lust haben, in den Sommerferien ihre Stärken zu entdecken, können sich noch bis zum <span class="bunt">5. Juni 2013</span> für die TalentAkademie Ruhr bewerben. Das Ferienprogramm, das Bildung &amp; Begabung gemeinsam mit Partnern aus der Region realisiert, richtet sich an Neuntklässler aller Schulformen. Die Teilnahme ist kostenlos.]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-05-14-talentakademie-ruhr-ankuendigung</link>
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            <pubDate>Mon, 29 Apr 2013 15:54:52 +0200</pubDate>
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            <title>Gefragte Talente: Siegerehrung des Bundeswettbewerbs Mathematik</title>
            <description><![CDATA[Diese elf Gesichter sollte man sich merken: Die deutschlandweiten Sieger des Bundeswettbewerbs Mathematik nahmen am Freitag, 19. April ihre Urkunden und Preise entgegen. Dass der Mathematikwettbewerb ein echtes Sprungbrett sein kann, beweist Peter Scholze. Der fünffache Gewinner des Wettbewerbs ist heute Deutschlands jüngster Professor. Bei der Preis-verleihung sprach der Mathematiker über „Fermats letzten Satz“.]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-04-23-preisverleihung-bundeswettbewerb-mathematik</link>
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            <pubDate>Tue, 23 Apr 2013 13:50:52 +0200</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>VorbilderAkademie kommt ins Ruhrgebiet</title>
            <description><![CDATA[Die VorbilderAkademie Metropolregion Ruhr ist ein Angebot von Bildung &amp; Begabung, dem Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland, und wird von der Stiftung Mercator gefördert: „Die VorbilderAkademie hilft Jugendlichen mit Migrationshintergrund dabei, ihre Talente zu entdecken“, sagt Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Wir unterstützen die Initiative von Bildung &amp; Begabung als einen wichtigen Beitrag zur Herstellung von Bildungschancengleichheit in der Metropole Ruhr.“ Die Stiftung fördert die VorbilderAkademie Metropolregion Ruhr bis 2015 mit 150.000 Euro.<br />
<br />
30 Jugendliche aller Schulformen haben die Chance, vom 10. bis 17. August im Jugendhaus St. Alfrid in Essen ihre Stärken und Möglichkeiten zu ergründen. Die Teilnehmer gewinnen Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten, besuchen die Universität Duisburg-Essen und erweitern ihre Fähigkeiten in Rhetorik und Zeitmanagement. In drei verschiedenen Kursen können sie ein Thema, das sie besonders interessiert, vertiefen. Zur Auswahl stehen Logik, Sprachwissenschaft und Wirtschaft. Zentrales Element der Akademie sind Begegnungen mit Vorbildern: Prominente Vorbilder, die selbst eine Zuwanderungsgeschichte haben, berichten von ihrem Werdegang, geben Ratschläge und machen Mut. <br />
<br />
„Wir wollen das Selbstbewusstsein der Teilnehmer stärken und ihnen das Orientierungswissen vermitteln, das sie brauchen, um ihre Bildungslaufbahn erfolgreich zu gestalten“, sagt Elke Völmicke, Geschäftsführerin von Bildung &amp; Begabung. „Es freut uns sehr, dass wir dank des Engagements der Stiftung Mercator erstmals auch eine VorbilderAkademie im Ruhrgebiet anbieten können.“<br />
<br />
Wer bei der VorbilderAkademie dabei sein möchte, braucht keine herausragenden Noten. Gefragt sind Neugier, Motivation und die Lust, das Lernen neu zu entdecken.<br />
<br />
Komplette Kursbeschreibungen und alle Informationen zur Bewerbung gibt es unter:<br />
<a href='http://www.bildung-und-begabung.de/veranstaltungen/vorbilderakademie-ruhr'>www.bildung-und-begabung.de/vorbilderakademie_ruhr</a>]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-04-23-vorbilderakademieruh13-ankuendigung</link>
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            <pubDate>Tue, 23 Apr 2013 11:02:30 +0200</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>ISLI Seminar 2013</title>
            <description><![CDATA[Gesprächs- und Verhandlungsführung, Teamarbeit und Präsentationstechniken - Silke Müller hat beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen die Teinahme am „International Student Leadership Institute (ISLI)“ in Bad Neuenahr gewonnen. Jedes Jahr kommen hier 150 Schüler aus Europa und den USA zusammen, um Führungskompetenzen zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Dies ist ihr Bericht:]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-19-isli-seminar-2013</link>
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            <pubDate>Tue, 19 Mar 2013 14:02:01 +0100</pubDate>
        </item>
 
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            <title>Aufgefrischt: Neuerungen beim Bundeswettbewettbewerb Fremdsprachen</title>
            <description><![CDATA[Was gut ist, kann noch besser werden: Ab dem Schuljahr 2013/2014 ändert sich einiges beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Es gibt nun die Möglichkeit, sich einzeln in der Kategorie SOLO oder als Gruppe in der Kategorie TEAM anzumelden. Anmeldeschluss ist der 6. Oktober. Mehr Infos zu den Änderungen, den Wettbewerbsprachen und den Preisen finden sich hier.]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-19-neuer-wettbewerb</link>
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            <pubDate>Tue, 19 Mar 2013 13:30:17 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Talentförderung in Rheinland-Pfalz: Begabungslotse präsentiert Länder-Special</title>
            <description><![CDATA[Was macht das Land Rheinland-Pfalz, um Talente zu fördern? Welche Angebote gibt es für Kinder und Jugendliche - welche für Eltern und Lehrer? Antworten auf diese Fragen liefert der <a href='http://www.begabungslotse.de ' target='_blank'>Begabungslotse</a>, das Online-Portal von Bildung &amp; Begabung. Noch bis Ende April präsentiert Rheinland-Pfalz hier seine Projekte zur Talentförderung.]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-18-laender-special-rlp</link>
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            <pubDate>Tue, 19 Mar 2013 09:09:19 +0100</pubDate>
        </item>
 
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            <title>Talentförderung in Hamburg: Begabungslotse präsentiert Länder-Special</title>
            <description><![CDATA[Was macht das Land Hamburg, um Talente zu fördern? Welche Angebote gibt es für Kinder und Jugendliche - welche für Eltern und Lehrer? Antworten auf diese Fragen liefert der <a href='http://www.bildung-und-begabung.de/begabungslotse/laender-special' target='_blank'>Begabungslotse</a>, das Online-Portal von Bildung &amp; Begabung. Noch bis Mitte Juni präsentiert Hamburg hier seine Projekte zur Talentförderung.<br>]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-05-03-laender-special-hh</link>
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            <pubDate>Tue, 19 Mar 2013 09:09:19 +0100</pubDate>
        </item>
 
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            <title>Kompetenzen erwerben - Potenzial entfalten</title>
            <description><![CDATA[Kompetenzen: Schlüssel zur Potenzial-entfaltung oder ein Angriff auf unser Bildungssystem? Kaum ein Thema wird aktuell so intensiv und kontrovers diskutiert. Die Fachtagung „Perspektive Begabung“, zu der Bildung &amp; Begabung am 14. März ins Wissenschaftszentrum Bonn eingeladen hatte, traf mit ihrem Fokus auf „Kompetenzentwicklung und Begabung“ auf starkes Interesse in der Fachwelt.]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-20-nachschau-perspektive-begabung</link>
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            <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:54:30 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Kompetenz- und Begabungsforschung im Dialog</title>
            <description><![CDATA[<div class='bild-left' style='width: 158px;'><img src='/static/generated/1121-klieme.jpg' width='158' height='237' alt='' /><div class='caption' style='width: 153px;'>Eckhard Klieme</div></div>Moderiert von Armin Himmelrath stellten sich Claudia Solzbacher und Eckhard Klieme gemeinsam den Fragen der Teilnehmenden zu Erkenntnissen aus Kompetenz- und Begabungsforschung. Beim Stichwort individuelle Förderung räumten beide Wissenschaftler ein, dass es vor Ort häufig noch an den nötigen Rahmenbedingungen fehle und auch die Forschung noch nicht alle Fragen zum Gelingen von individueller Förderung beantworten könne. Fundament für individuelle Förderung im Unterricht sei sicherlich ein vielfältiges Angebot an Lerngelegenheiten. Aber dieses müsse gut strukturiert und passgenau zu individuellen Bedürfnissen eingesetzt und begleitet werden. <br />
<br />
Damit Potenziale sich entfalten können, so die Wissenschaftler, habe das individuelle Feedback ebenfalls eine ganz wichtige Bedeutung. In der Begabungsförderung komme es darauf an, dem einzelnen Kind in wertschätzender Weise aufzuzeigen, wo es in Bezug auf die Lernziele stehe, und ihm Hinweise für weiterführende Schritte zu geben. Zensuren machten Leistungen vergleichbar, seien aber nicht das Instrument der Wahl, um Lernprozesse voranzubringen. <br />
<br />
<br />
<span class="bunt"><b>Zwischen Potenzialentfaltung und Qualifikationsaufgaben</span></b><br />
<br />
<div class='bild-left' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/1122-solzbacher1.jpg' width='242' height='161' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Claudia Solzbacher, Moderator Armin Himmelrath</div></div>Im Spagat zwischen schulischem Fördern und Selektieren hätten Lehrkräfte häufig das Gefühl, nicht allen Schülerinnen und Schülern gerecht werden zu können, erläuterte Solzbacher mit Blick auf die Ergebnisse ihrer kürzlich durchgeführten Studie „Jedem Kind gerecht werden“. Die knappe Zeit werde dann eher den Leistungsschwachen gewidmet, Potenziale gerieten aus dem Blick. Begabungsförderung dürfe aber nicht an außerschulische Lernorte „outgesourct“ werden, warnte sie. Auch Klieme gab zu, dass im System Schule Widersprüche angelegt seien. Pädagogen wollten Selbstentfaltung unterstützen. Gleichzeitig habe Schule aber auch Qualifikationsaufgaben. Es gelte die richtige Balance zwischen beiden Anforderungen zu finden. Zum Beispiel durch einen Unterricht, in dem es gelinge, Lern- und Leistungssituationen zu entmischen: durch Lernsituationen, die nicht bewertet würden oder durch Selektionsverfahren, die von den Lehrkräften abgekoppelt seien. In der Praxis könnten das kooperative Lernprozesse wie Gruppenaufgaben und Peer-Learning sein oder aber Prüfungen wie das Zentralabitur.<br />
Prozess- und inhaltsbezogene Kompetenzen, darin waren sich die Wissenschaftler einig, dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden: „Prozessbezogene Kompetenzen sind kein Spiel auf niedrigem Niveau“, mahnte Eckhard Klieme. Claudia Solzbacher betonte zudem die Bedeutung von Selbstkompetenzen als Grundlage für gelingende Lernprozesse.<br />
<br />
Wie wichtig auch die kontinuierliche Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis ist, zeigte die Diskussion zur Lehrerbildung: Nur im Wissen um eigene Selbstkompetenzen und Motivationen könnten Lehrkräfte ihren Unterricht weiterentwickeln. Schon in der Ausbildung sollten sich die Studierenden Gedanken über ihre Lehreridentität machen.<br />
<br />
<span class="bunt"><b>Kompetenzen – Kern von Bildung</span></b><br />
<br />
Bildung – Begabung – Kompetenzen: Diese Brücke schlugen die Wissenschaftler aus Osnabrück und Frankfurt nochmals zum Abschluss ihres Gespräches und stellten fest: „Kompetenzen sind der Kern von Bildung“. Es gelte, Wissen und Fähigkeiten zu erwerben, die in immer neuen Situationen angewendet werden können. Auch Begabungen seien dynamisch und müssen kontinuierlich herausgefordert werden. Und dabei komme es vor allem auf eines an: die Beziehung zwischen den Lehrenden und Lernenden!<br />
<br />
Text: Angela von Wietersheim]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-20-nachschau-perspektive-begabung/2013-05-10-gespraech-solzbacher-klieme</link>
            <guid>http://www.bildung-und-begabung.de/2013-05-10-gespraech-solzbacher-klieme</guid>
            <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:27:17 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Betreuen, Begleiten,Bildungsbiografien brechen</title>
            <description><![CDATA[Die Podiumsteilnehmer Günther Hohlweg (Siemens Professional Education), Bernd Kriegesmann (Westfälische Hochschule Gelsenkirchen), Ute Simon-Nadler (Hessenwaldschule Weiterstadt) und Heinz-Werner Wollersheim (Universität Leipzig) diskutierten darüber, was es braucht, damit Kompetenzentwicklung in Schule, Ausbildung und Studium gelingt – und welche Kompetenzen junge Menschen benötigen, um ihr Begabungspotenzial in Leistung, beruflichen Erfolg und persönliche Lebenszufriedenheit umsetzen zu können.<br />
<br />
<div class='bild-center' style='width: 500px;margin-left: 0px;'><img src='/static/generated/1123-diskussionsrunde-lang.jpg' width='500' height='202' alt='' /><div class='caption' style='width: 495px;'>Günther Hohlweg, Ute Simon-Nadler, Armin Himmelrath, Heinz-Werner Wollersheim, Bernd Kriegesmann (v.l.n.r.)</div></div><br />
Moderator Armin Himmelrath eröffnete die Diskussionsrunde mit einer Frage an die Wissenschaft. Von Heinz-Werner Wollersheim wollte er wissen, weshalb an der Universität Leipzig der Masterstudiengang „Begabungsforschung und Kompetenzentwicklung“ eingerichtet worden sei.  Wollersheim, der den Studiengang leitet, erklärte, dass die Kombination des Studienbereichs Begabungsforschung und des anwendungsorientierten Studienbereichs Kompetenzentwicklung ideal zum Förderbedarf in der Gesellschaft passe. Kompetenzentwicklung und Begabungsförderung würden auch in verschiedenen Berufsfeldern – sei es im Personalbereich oder Talentscouting – immer stärker zusammenwachsen. Der Studiengang versetze Studierende in die Lage,  Konzepte zur Förderung von Begabung und Kompetenz weiterzuentwickeln und trage somit mittelfristig zur Professionalisierung von Förderprozessen bei. <br />
<br />
<span class="bunt"><b>Begleiten und unterstützen</span></b><br />
<br />
Welche Kompetenzen Großunternehmen wie Siemens von ihren Mitarbeitern erwarten, machte Günther Hohlweg deutlich. 45.000 junge Menschen bewerben sich bei Siemens jedes Jahr um einen Ausbildungsplatz. Die 2.300 Plätze werden nach einem Auswahlverfahren vergeben, das laut Hohlweg „nicht Wissen, sondern Fähigkeiten“ teste. Der Ausbildungsleiter betonte, dass ein Unternehmen die sozialen Fähigkeiten seiner Mitarbeiter ebenso brauche wie die fachlichen. „Unsere Mitarbeiter sollten teamfähig, belastbar und interkulturell gebildet sein“, so Hohlweg.  <br />
<br />
Zehn Ausbildungsplätze vergibt Siemens jährlich an junge Menschen, die bei Berücksichtigung der normalen Kriterien nicht eingestellt worden wären. Sie werden in die normalen Ausbildungsklassen integriert, intensiv betreut und zum Erfolg geführt. Die Auszubildenden in dieser Gruppe machten ihren Abschluss mit einem Notendurchschnitt von 2,5 oder 2,6, erläuterte Hohlweg. Das Geheimnis laute „begleiten und unterstützen“: „Leute, die fast von der Realschule geflogen sind, haben es bei uns in Leitungspositionen geschafft. Wenn Sie einem Menschen, dem immer auf den Kopf gehauen wurde, eine Chance geben, dann hängt der sich richtig rein.“<br />
<br />
Ähnliche Erfahrungen brachte Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, in die Diskussion ein. Er unterstrich, dass Orientierungslosigkeit und mangelndes Selbstbewusstsein die Potenzialentfaltung junger Menschen bremsen könnten. Viele Schüler seien sich ihrer Kompetenzen gar nicht bewusst oder erwägten kein Studium, weil dieser Weg ihnen und ihrer Familie fremd sei. Um mögliche Hemmnisse und Hürden abzubauen, habe die Westfälische Hochschule einen Talentscout eingestellt, der auch in Hauptschulen und Berufskollegs nach Jugendlichen suche, die das Potenzial hätten, zu studieren. Der Scout führe Gespräche mit Schülern und Eltern, mache ihnen Mut und informiere über Studienmöglichkeiten, erklärte Kriegesmann. Auch mit der „Einstiegsakademie“ des Instituts zur Förderung der Studierfähigkeit wolle die Westfälische Hochschule eine „Rampe“ schaffen, die jungen Menschen den Weg an die Hochschule erleichtere. „Talente gibt es quer durch die Gesellschaft“, so der Hochschulpräsident. „Zu uns kommen oft die, die durch Regelsysteme zunächst aussortiert wurden. Alle, die das Zeug zum Studium haben, sollen auch die Chance dazu erhalten. Deshalb müssen wir als Hochschule Bildungsbiografien brechen.“<br />
<br />
<span class="bunt"><b>Talentförderung durch Bildungsnetzwerke</span></b><br />
<br />
Auch Ute Simon-Nadler warb dafür, junge Menschen zu ermutigen und zu bestärken. Das Lernkonzept „Fit für`s Leben“, das den Unterricht an der Hessenwaldschule Weiterstadt bestimmt, gehe davon aus, dass junge Menschen Schlüsselkompetenzen und Erfolgserlebnisse brauchen, um ihr Leben positiv gestalten zu können. Die Schulleiterin, die sich für eine stärkenorientierte Förderung einsetzt, unterstrich, dass es  ganz entscheidend sei, den Schülern Vertrauen und Aufmerksamkeit entgegenzubringen  – und sprach in diesem Zusammenhang die Chancen der Ganztagsschule an: „Wir brauchen Zeit und Raum für Kinder, die in ungünstigen Verhältnissen aufwachsen“, so Simon-Nadler. Schule habe die Aufgabe, Kinder auf das Leben vorzubereiten. Die übliche Hetzerei der Lehrer mache es jedoch nahezu unmöglich, allen gerecht zu werden und alle Talente zu entdecken. Getreu dem Sprichwort „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“, habe sich in Weiterstadt ein Bildungsbeirat gebildet. Vertreter von Kindertagesstätten, Schulen, Kirchen und Vereinen kämen hier zusammen, so Simon-Nadler, um ein gemeinsames Erziehungsziel zu verfolgen. Diese Kooperation sei gut für die Talentförderung, da alle an einem Strang zögen und es keine Brüche zwischen den Bildungseinrichtungen gebe. <br />
<br />
Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass es wichtig sei, allen Kindern und Jugendlichen Chancen zu eröffnen. Voraussetzung hierfür: Vertrauen, Motivation, Betreuung. Wenn dieser Ansatz von unterschiedlichen Partnern im Bildungssystem gemeinsam umgesetzt werde, biete er neue Möglichkeiten für Talententwicklung – und dafür, Bildungsbiografien umzuschreiben.<br />
<br />
Text: Birgit Lüke, Kathrin Westhölter]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-20-nachschau-perspektive-begabung/2013-05-13-gespraechsrunde-kompetenz-kennt-keinen-feierabend</link>
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            <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:27:17 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>"Lernlust statt Schulfrust"</title>
            <description><![CDATA[<span class="bunt"><b>Selbstorganisation des Gehirns</span></b><br />
<br />
Ein Küken weiß, ob seine Mutter eine Henne, eine Gans oder eine Ente ist – selbst wenn es im Brutkasten und nicht von der eigenen Mutter ausgebrütet wurde. Doch nicht etwa seine genetische Anlage ist für diese Fähigkeit verantwortlich. Die Hirnforschung konnte bereits anhand von Studien in den 60er-Jahren zeigen, dass neuronale Vernetzungen, die durch Lernprozesse entstehen, solche »Wunder« der Natur bewirken. Im Ei lernt das Küken sich selbst und seine körperliche Beschaffenheit kennen und erwirbt damit auch Wissen über seine eigene Spezies. Ähnliches, erklärte Neurobiologe Gerald Hüther, geschehe mit dem menschlichen Hirn. Während der Schwangerschaftsmonate strukturiere sich das Gehirn des Kindes selbstorganisiert anhand der körperlichen Signalmuster, die es empfängt. Denn bereits bei Föten könne das Gehirn zwischen Bedeutsamkeit und Nichtbedeutsamkeit unterscheiden. <br />
<br />
<div class='bild-right' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/1131-portrait-huether.jpg' width='242' height='161' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Gerald Hüther</div></div>Nach der Geburt „sammelten“ Kinder immer mehr solcher Empfindungs- und Denkmuster, die das eigene neuronale Netz festigten. Entscheidend für die autopoietische Ausbildung der neuronalen Vernetzungen seien Gefühle, also eine positive oder negative emotionale Aufladung und entsprechend freigesetzte Botenstoffe. Gelernt und neuronal vernetzt werde, so Hüther, was bezüglich der inneren Referenz jedes einzelnen Kindes wichtig sei – was den Kindern „unter die Haut“ gehe. Erfahrungen, die immer wieder gemacht würden, z. B. etwas machen zu müssen oder etwas (vermeintlich) nicht zu können, resultierten in sogenannten Metanetzwerken, die sich als Überzeugungen manifestierten. Grundsätzlich seien emotionale und kognitive Netzwerke im Frontallappen untrennbar verwoben. „Wenn also Lernlust in der Schule verloren geht“, spitzte Hüther zu, „liegt das nicht am Hirn“. <br />
<br />
<span class="bunt"><b>Günstige Rahmenbedingungen</span></b><br />
<br />
Kinder wollten lernen, Neues entdecken und bestimmte Fähigkeiten erwerben, statuierte der Hirnforscher, dafür sei das Gehirn beschaffen. Die ersten Kompetenzen erwerbe ein Kind sogar bereits im Bauch der Mutter – allerdings ausschließlich nach dem Prinzip der Selbstorganisation: Wenn eine Mutter immer wieder Musik oder Texte in chinesischer Sprache über ihrem Bauch abspiele, führe das keineswegs dazu, dass ihr Kind später mit einer Affinität oder gar einem Talent für die chinesische Sprache zur Welt komme. Prägend für das Verhalten und die Neigungen eines Kindes könne hingegen all das sein, was die Mutter mit Leidenschaft macht. Wenn sich eine schwangere Frau entspannt fühle oder voller Glück sei, erfahre auch das Baby angenehme Gefühle. – Die neuronale Verbindung zwischen der auslösenden Situation und den positiven Empfindungen werde auf diese Weise »gedüngt«. <br />
Aufgrund der Erkenntnisse über die autopoietische Anlage des Gehirns müssten Eltern und Lehrer also Abstand von dem Gedanken nehmen, Kinder bilden zu wollen. Kompetenzen erwerben und Potenziale entfalten, könnten Kinder nur selbst. Eltern und Lehrer könnten aber maßgeblich zum Gelingen solcher Prozesse beitragen. <br />
<br />
<span class="bunt"><b>Umdenken auf struktureller und Beziehungsebene</span></b><br />
<br />
Aus neurobiologischer Perspektive gelte es laut Hüther, den Fokus darauf zu richten, bestimmte Inhalte für Kinder mit Bedeutsamkeit aufzuladen und so die Faszination der Kinder für Themen und bestimmte Fähigkeiten zu wecken. In einem geschlossenen Klassenraum könne das allerdings wohl kaum gelingen. Hüther forderte daher nicht nur ein Umdenken im Hinblick auf strukturelle Rahmenbedingungen im Schulwesen. Der Hirnforscher schlug ebenso vor, dass Lehrer „Potenzialentwicklungscoaches“ sein könnten. Ein Potenzialentwicklungscoach müsse jeden Einzelnen in seiner Einzigartigkeit und mit seiner Entdeckerlust wahrnehmen und gleichzeitig ein individuell positiv empfundenes Gruppenbewusstsein initiieren. So sei es z. B. förderlich, wenn begabten Kindern bewusst sei, dass sie mit ihren Talenten nicht am Rande der Gruppe stehen, sondern ein wertvoller Teil dieser sind, indem sie ihre Stärken zum Wohle aller einbringen. Wissens- und Kompetenzerwerb sowie Potenzialentfaltung stehen für Hüther somit keineswegs in Konflikt. Damit beides gelingt, bedarf es in den Augen des Neurobiologen allerdings grundsätzlicher Veränderungen in unserer Lern- und Beziehungskultur – innerhalb aber genauso außerhalb des schulischen Rahmens.<br />
Gerald Hüthers Thesen, insbesondere seine Schulkritik, wurden im Verlauf der Tagung weiterhin kontrovers diskutiert. Hierzu mehr auch im Bericht zum Gespräch von Claudia Solzbacher und Eckhard Klieme.<br />
<br />
Text: Kathrin Westhölter]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-20-nachschau-perspektive-begabung/2013-05-10-vortrag-huether</link>
            <guid>http://www.bildung-und-begabung.de/2013-05-10-vortrag-huether</guid>
            <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:09:29 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Migrationshintergrund als Potenzial </title>
            <description><![CDATA[<span class="bunt"><b>Zweisprachigkeit als Förderung</b></span><br />
<br />
In Kindern aus Zuwandererfamilien stecken große, aber häufig ungenutzte Potenziale. – Das machte Birgit Leyendecker von der Ruhr-Universität Bochum anhand verschiedener Beispiele klar. So präsentierte die Entwicklungspsychologin z.B. Forschungsergebnisse, die zeigen, dass die Bilingualität zugewanderter Kinder wichtig ist für ihre Adaption in der neuen Umwelt. Zweisprachige Kinder, so Leyendecker, hätten Freunde und Kontakte in verschiedenen Kulturen und wiesen in der Regel eine hohe Sozialkompetenz auf. Sie zeigten zudem eine höhere Leistungsbereitschaft als Kinder mit Migrationshintergrund, in deren Familien ausschließlich die Herkunftssprache gesprochen werde.<br />
<br />
<div class='bild-left' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/1124-forum3.jpg' width='242' height='161' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Birgit Leyendecker (li.)</div></div>Die Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK) mache zudem einen Zusammenhang zwischen der sprachlichen und kognitiven Leistung von Kindern und Jugendlichen deutlich. Bilinguale Kinder schnitten bei den kognitiven Leistungen besonders gut ab. Vergleichsweise schlechte Ergebnisse erzielten, so Leyendecker, hingegen Kinder und Jugendliche, die nur ihre Herkunftssprache nutzen. Die Entwicklungspsychologin machte auch deutlich, warum zweisprachige Kinder besonders gut abschnitten: Aufgrund des ständigen Sprachwechsels verfügten zweisprachig aufgewachsene Kinder über eine hohe Flexibilität und ein gut ausgeprägtes Arbeitsgedächtnis. Auch Konzentration und Impulskontrolle würden durch den Wechsel zwischen zwei Sprachen geschult – Funktionen, die als wichtig für die Entwicklung lernrelevanter Fähigkeiten gelten, so die Wissenschaftlerin. Leyendecker betonte jedoch auch, dass Bilingualität nur eine von vielen Möglichkeiten darstelle, Kinder kognitiv zu fördern. Es sei nicht unbedingt notwendig, dass Eltern ihre Kinder zweisprachig erzögen, wenn sie selbst keinen direkten Bezug zu einer Zweitsprache hätten. Sollte jedoch mindestens ein Elternteil im Ausland geboren sein, sei die zweisprachige Erziehung eine sehr gute Fördermöglichkeit.<br />
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<span class="bunt"><b>Abitur statt Hauptschulabschluss</b></span><br />
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Beispiele für gelungene Kompetenz- und Talententwicklung präsentierte Schulleiter Walter Bald aus dem Schulalltag der Erich Kästner-Schule: Etwa 50 Prozent der Schüler an der Bochumer Gesamtschule besäßen einen Migrationshintergrund und ein hoher Anteil komme aus eher einkommensschwachen Elternhäusern. Insbesondere bei den Familien mit Migrationshintergrund seien viele Eltern „Jobber“ und wiesen keine stabile Berufsbiographie auf, so Bald. Der Aufbau von berufsrelevanten Kompetenzen stelle daher eine besondere Herausforderung für die Schule dar. <br />
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<div class='bild-right' style='width: 158px;'><img src='/static/generated/1125-bald.jpg' width='158' height='237' alt='' /><div class='caption' style='width: 153px;'>Walter Bald</div></div>„Das Kollegium an der Kästner-Schule ist verliebt ins Gelingen der Kinder“, brachte Bald die Haltung seines Teams auf den Punkt. Das Kollegium sei überzeugt, dass es keine generellen „Versager“ gebe, sondern dass man vielmehr gezielt an den Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler arbeiten müsse. Mit verschiedenen Maßnahmen schaffe man an der Erich Kästner Schule einen institutionellen Rahmen dafür, dass jeder einzelne Schüler seine Potenziale bestmöglich entfalten könne. <br />
Es gebe z.B. kein Sitzenbleiben, die Klassen seien durchlässig und Schüler hätten die Möglichkeit, Erweiterungskurse zu besuchen. Eine intensive sozialpädagogische Betreuung und eine enge Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern kämen zudem vielen Jugendlichen zugute. Besonderheiten der Schule seien auch die Vierer-Lerngruppen sowie ein sehr ausgeprägter Einsatz von Laptops im Rahmen der Förderung kognitiver Kompetenzen. Ein kooperatives Lernklima, eine Kultur der Verantwortung und die Überzeugung, dass Migration kulturelle Bereicherung bedeutet, mache die Schule erfolgreich. <br />
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Diese Maßnahmen, resümierte der Schulleiter, führten dazu, dass die realisierten Schulabschlüsse die Eingangsbedingungen quasi auf den Kopf stellten: Obwohl rund die Hälfte der Schüler mit einer Hauptschul-Empfehlung an die Erich Kästner-Schule kämen, erreichten 75 Prozent einen höherwertigen Abschluss. Zahlreiche Jugendliche, die mit einer Empfehlung für die Hauptschule gekommen seien, machten schließlich sogar das Abitur. <br />
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<span class="bunt"><b>Bedingungen, damit Potenzialentfaltung gelingt</span></b><br />
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Im Anschluss an die Impulsreferate formulierten die Teilnehmer gemeinsam „Gelingensbedingungen“ für die Kompetenzentfaltung: Erfolgserlebnisse auf unterschiedlichen Ebenen, das Erlernen der Sprache sowie die gezielte Förderung, um Defizite einzelner Schüler auszugleichen, erschienen den Teilnehmern besonders bedeutsam. <br />
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Unter aktuellen Bedingungen, resümierten Referenten und Teilnehmer in der abschließenden Diskussion, könnten bilingual aufwachsende Kinder ihre Potenziale häufig nicht voll entfalten. Zum einen, so das Fazit, fehlten normierte Sprachtests für bi- oder multilinguale Kinder, was eine Einstufung ihrer Fähigkeiten und damit eine optimale Förderung erschwere. Zum anderen gebe es kaum Ansätze zur Sprachförderung für die Sekundarstufe II.<br />
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Text: Ulrike Leikhof]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-20-nachschau-perspektive-begabung/2013-05-10-forum-3-migrationshintergrund</link>
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            <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:09:29 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Kompetenzförderung – aber wie?</title>
            <description><![CDATA[Das Klippert-Förderprogramm, das in Rheinland-Pfalz an über 300 Schulen erprobt und evaluiert wurde, behalte die unterschiedlichen Begabungen und Interessen der Schüler, wie auch die Nachhaltigkeit des Lernerfolgs für das spätere Berufsleben oder Studium im Blick. Es setze auf Hilfe zur Selbsthilfe im Klassenverband – durch konsequente Methodenschulung, Förderung des kooperativen Lernens und die Förderung differenzierter Lernaktivitäten. <br />
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<span class="bunt"><b>Lehrer als Entwicklungshelfer</b></span><br />
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Wie gelingt Lernen in heterogenen Klassen? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? „In heterogenen Klassen“, so Klippert, „ist die Lehrkraft als Entwicklungshelfer gefragt.“ Lehrer könnten zwar kaum eine lernzentrierte Einzelbetreuung oder die Entwicklung eines passgenauen Programms für jeden Schüler realisieren, sie könnten ihren Schülern jedoch durch kleinschrittiges und systematisches Erarbeiten von Lehr- und Lernmethoden eigenverantwortliches und erfolgreiches Lernen vermitteln. Der Lehrer fungiere hierbei als Lenker und Trainer, der die oft mangelnde Selbstlernkompetenz seiner Schützlinge durch Methodenschulung und -training sowie die Vermittlung von Lernstrategien stärke. Unterstützend wirkten laut Klippert Mitschüler. Sie könnten als „Lernhelfer“  zum Erfolg des Lernprozesses beitragen und eine nachhaltige Lernförderung in einer heterogenen Gruppe ermöglichen. „Talentförderung durch Schülerkooperation“ sei profitabel für alle Beteiligten. Wie aber gestaltet sich ein differenzierter, lerneffektiver Unterricht? Wie können Schüler in einer heterogenen Gruppe motiviert werden und effizient arbeiten? Hier empfahl Klippert die „Förderung differenzierter Lernaktivitäten“ insbesondere durch sogenannte Lernspiralen. <br />
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<span class="bunt"><b>Rahmenbedingung Zeit</b></span><br />
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<div class='bild-right' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/1126-forum1-klippert.jpg' width='242' height='161' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Heinz Klippert</div></div>Nachdrücklich wies Klippert auf die Zeitproblematik in den Schulen hin. Unterricht im üblichen 45-Minuten-Takt, so seine Kritik, reiche für einen gelingenden Unterricht nicht aus. Dieser zeitliche Rahmen lasse kaum Zeit für die zu behandelnden Inhalte, geschweige denn für ein Methodentraining oder das Einüben und Reflektieren des Lernstoffs. Die sogenannten „Trainings- und Lernspiralen“ seien nur dann effektiv für die Talentförderung, wenn der notwendige zeitliche Rahmen geschaffen werde. Schüler müssten die Gelegenheit haben, sich nach und nach in den Lehrstoff hineinzuarbeiten und gleichzeitig Lern-, Arbeits-, Kommunikations-, Präsentations- und Kooperationsmethoden zu erlernen. <br />
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<span class="bunt"><b>Lernspirale in der Praxis</b></span><br />
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Mit einem Filmbeitrag der Konrad-Adenauer-Realschule in Landau/Pfalz, die am rheinland-pfälzischen Landesprogramm zur Verbesserung der Methodenkompetenz von Lehrkräften teilgenommen hatte, präsentierte Heinz Klippert die praktische Anwendung der verschiedenen Phasen einer „Lernspirale“ (Input / Bearbeitung / Nachhilfe / Konstruktion / Präsentation und Reflexion / Vertiefung und Transfer). Mit diesem Praxisbeispiel zeigte Klippert, wie kleinschrittig Lernkompetenzen vermittelt und Schüler durch Gruppen- wie auch Einzelarbeit zum Lernerfolg geführt werden können. Lehrer Frank Müller äußerte sich in diesem Filmbeitrag zufrieden mit den Leistungen seiner Klasse. Leider bereite die Hochschule zukünftige Lehrer zu wenig auf die Praxis vor, resümierte Müller weiter. Es fehle an Methodentraining in der Lehrerausbildung.  <br />
Insgesamt kamen die Forumsteilnehmer zu dem Fazit, dass das Lernen in heterogenen Klassen gut gelingen könne und Kompetenzen auch in Regelschulen und -klassen gezielt gefördert werden könnten. Bedingungen dafür seien gut ausgebildete Lehrkräfte als Moderatoren und Lernhelfer, angemessene Zeiten für den Unterricht sowie motivierte Schüler, die aktiv an der Unterrichtsgestaltung beteiligt werden.<br />
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Text: Marion Enders]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-20-nachschau-perspektive-begabung/2013-05-10-forum-1-kompetenzentwicklung-unterricht</link>
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            <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:09:29 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Motivationsmotoren für Schüler</title>
            <description><![CDATA[<span class="bunt"><b>Naturwissenschaften bis tief in die Nacht</span></b><br />
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In einer Gruppe über Monate oder Jahre an einem selbstgewählten Forschungsthema arbeiten – was in der Schule nicht denkbar scheint, wird im Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN), einer Einrichtung der Universität Kassel, möglich: „Die Kinder und Jugendlichen kommen teils täglich hierher, um an ihren Forschungsprojekten zu arbeiten“, so Klaus-Peter Haupt, Leiter des Zentrums. Gearbeitet werde nach Altersstufen. Für die Klasse 5-6 gebe es den KidsClub mit sechs- bis achtwöchigen Angeboten. Die Klassenstufen 7-8 entwickelten im JuniorClub bereits eigene Forschungen bis zu einem Jahr Dauer und für die Älteren gebe es den ScienceClub mit zum Teil mehrjährigen Forschungsprojekten. Das SFN, das bereits auf eine mehr als zehnjährige Geschichte zurückschaut, ist seit 2012 in einem eigenen Gebäude untergebracht. Arbeit bis in die Nacht, so Haupt, sei hier übrigens auch keine Seltenheit.<br />
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Durch die fachliche Arbeit, so der Zentrumsleiter, würden verschiedene Kompetenzen ausgebildet. „In unserer Gruppe arbeiten wir total unterschiedlich“, beschrieb ein Schüler die verschiedenen Herangehensweisen. „Ich plane eher theoretisch, während mein Kollege schnell mal einen Entwurf baut, um zu schauen, ob das, was wir überlegt haben, funktioniert.“ Was in diesem Prozess die Aufgabe der Lehrenden ist, die die Schüler betreuen, erklärte Klaus-Peter Haupt: „Als Lehrer moderiere ich Prozesse und berate. Ich kann nicht vorgeben, was zu passieren hat. Die Jugendlichen setzten sich eigene Ziele und bestimmen auch den Weg, auf dem sie diese Ziele erreichen. Mit dieser veränderten Rolle können allerdings nicht alle Lehrkräfte umgehen.“<br />
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<span class="bunt"><b>Forschen ohne Notendruck</span></b><div class='bild-left' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/1127-forum2-haupt.jpg' width='242' height='161' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Klaus-Peter Haupt</div></div><br />
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Außerschulische Labore seien Motivationsmotoren für Schüler. Zu dieser Erkenntnis kam Jens Möller, Professor an der Uni Kiel und verantwortlich für das teutolab, ein Schülerlabor, in dem 9-19-Jährige sich mit Naturwissenschaften befassen. Er brachte auf den Punkt, was ein Labor von einem Schulbesuch unterscheidet: „Schüler sind in Teamarbeit und mit einem Alltagsbezug forschend tätig und erhalten für ihre Arbeit keine Noten.“ Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit zählte Jens Möller als Kriterien für außerschulische Angebote auf. Seine Evaluationsstudie belege, dass mit der Teilnahme am Labor nicht nur das Interesse am gewählten Fach steige, sondern sich auch die Einschätzung festige, ob der fachbezogene Beruf der passende sein könnte. <br />
Das teutolab habe zudem das Thema Nachhaltigkeit im Blick, so Möller. Zum ursprünglich chemisch ausgerichteten Schwerpunkt seien inzwischen weitere Bereiche wie Robotik und MINT hinzugekommen. Das teutolab habe sich zudem örtlich ausgedehnt und nehme sich auch der Fortbildung von Lehrkräften und Studierenden an.<br />
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<span class="bunt"><b>Vorbild für den Schulunterricht?</span></b><br />
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<div class='bild-right' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/1128-forum2-moeller.jpg' width='242' height='161' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Jens Möller</div></div>Wie, so eine Frage aus dem Plenum, lassen sich solche Erfahrungen in die Schulwelt integrieren? Müssen sie sich überhaupt übertragen lassen, oder stehen Schule und außerschulische Ansätze nicht besser in sich ergänzender Koexistenz nebeneinander? Kann Schule Freiräume zur Selbstentfaltung bieten? Muss sie das überhaupt? „Unterricht, der stringent nach Fächern geordnet ist, ist oft ein Hemmschuh für die Entfaltung von Motivation, Interesse, Leidenschaft“, fasste Klaus-Peter Haupt zusammen. So wurde am Ende der Diskussion auch ein klares Fazit deutlich: Schüler bräuchten Freiräume zur Selbstentfaltung und Methoden, sich Wissen anzueignen. Schule solle sich daher an den Interessen der Schüler orientieren. Bis das in allen Schulen Wirklichkeit geworden ist, müsse der „Flow“, der an außerschulischen Lernorten eher entstehe, allerdings von jedem Einzelnen in die Schulen übertragen werden.<br />
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Text: Dr. Petra Flocke]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-20-nachschau-perspektive-begabung/2013-05-10-forum-2-ausserschulische-foerderung</link>
            <guid>http://www.bildung-und-begabung.de/2013-05-10-forum-2-ausserschulische-foerderung</guid>
            <pubDate>Thu, 14 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Inklusion ist ein Prozess</title>
            <description><![CDATA[Wie kann Inklusion die Begabungs-förderung unterstützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Studien-konferenz &quot;Talentförderung inklusive?&quot;, die Bildung &amp; Begabung und die Thomas-Morus-Akademie am 2. und 3. Februar in Bensberg veranstalteten. Dabei waren u.a. Christina Schenz (Universität Passau) und Gabriele Weigand (Pädagogische Hochschule Karlsruhe).<br style='clear: both;' />]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-03-04-morus-nachschau</link>
            <guid>http://www.bildung-und-begabung.de/2013-03-04-morus-nachschau</guid>
            <pubDate>Mon, 04 Mar 2013 13:55:25 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>didacta 2013: Spannender Doppelpass zur Talentförderung</title>
            <description><![CDATA[<div class='bild-left' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/858-diskussionsrunde-fussball-close.jpg' width='242' height='171' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Pistor, Yabo, Fahrenhorst (v.l.n.r.), Foto: Gaissert</div></div><h2><span class="bunt">Fußballstars und Bildungsexperten</h2></span><br />
Ligalive-Moderator Sven Pistor führte durch die Diskussion, in der Experten aus Bildung und Sport ihre Konzepte und Ideen zur Talentförderung vorstellten: Frank Schaefer (<a href='http://www.fc-koeln.de' target='_blank'>1. FC Köln</a>, Leiter Sport), Reinhold Yabo (<a href='http://www.fc-koeln.de' target='_blank'>1. FC Köln</a>, Mittelfeldspieler) und Frank Fahrenhorst (<a href='http://www.schalke04.de' target='_blank'>FC Schalke 04</a>, U 17-Trainer) trafen auf Beate Weisbarth ( <a href='http://www.ebs-realschule.de' target='_blank'>Elsa-Brandström-Realschule Köln</a>, Leiterin), Prof. Dr. Carsten Rohlfs (<a href='http://www.ph-heidelberg.de/' target='_blank'>Pädagogische Hochschule Heidelberg</a>) und Ulrike Leikhof, die bei Bildung &amp; Begabung die Neuen Fördermaßnahmen leitet. Es wurde deutlich, dass beide Seiten auf eine ganzheitliche Talentförderung setzen. &quot;Die Persönlichkeitsentwicklung spielt in unserer Ausbildung eine zentrale Rolle&quot;, betonte Frank Schaefer. Ein weiteres Fazit: Individuelle Förderung ist ganz entscheidend, wenn es darum geht, ob sich Talente entfalten - sei es im Sport, in der Kunst oder in den Naturwissenschaften.  Wer die Diskussion zur Talentförderung im Fußball verpasst hat, kann hier unser Video ansehen:<br />
<br />
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Der <b> Deutsche Hörfunkdienst (DHD)</b> hat zwei Beiträge zur Talentförderung im Fußball und in der Bildung mit den Experten unserer Gesprächsrunde veröffentlicht:<br />
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DHD-Beitrag <a href='http://dhd-news.de/article/8229/14/talentfoerderung-im-deutschen-fussball-ein-vorbild-fuer' target='_blank'>&quot;Talenförderung im deutschen Fußball - ein Vorbild für unsere Schulen?&quot;</a>:<br />
<br />
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</script>
</div><br />
<br />
DHD-Interview mit Frank Schaefer (1. FC Köln) <a href='http://dhd-news.de/article/8227/14/der-nachwuchs-muss-den-charakter-der-ganzen-mannschaft' target='_blank'>&quot;Der Nachwuchs muss den Charakter der ganzen Mannschaft prägen&quot;</a>&quot;:<br />
<br />
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</script>
</div><br />
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<h2><span class="bunt"><b></b>Talente 2.0</h2></span></b><br />
<div class='bild-right' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/859-the-faceworld.jpg' width='242' height='186' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Aufführung von »The Faceworld«</div></div>Wahre Publikumsmagneten waren die Gewinner des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, die mit ihrem englischen Theaterstück in die „Faceworld“ einluden. Annabelle Amha, Ginger Lou Billows, Jakob Hilcken, Katinka Kultscher und Helen Retzlaff vom Helene-Lange-Gymnasiums in Hamburgs hatten Cybermobbing im Web 2.0 zum Thema ihres preisgekrönten Bühnenstücks gemacht. „Übrigens ein Problem, das die 14-Jährigen selbst in ihrer Klasse erlebt haben“, verriet Lehrer Olav Herold in der anschließenden Experten-Diskussion „Talent 2.0: Digitale Medien als Chance für die individuelle Förderung?“. Hier ging es vor allem um die Möglichkeiten, die soziale Netzwerke für die individuelle Talentförderung bieten. <br />
<br />
<div class='bild-left' style='width: 158px;'><img src='/static/generated/860-radioworkshop.jpg' width='158' height='158' alt='' /><div class='caption' style='width: 153px;'>Radiomacher in Aktion</div></div>Ihr Talent als Radiomacher bewiesen die Teilnehmer der ersten TalentAkademie Ruhr. Gemeinsam mit Kursleiter Falk Steinborn haben sich Christoph Abstoß, Carolin Franitza und Yasemin Yürtmen mit digitalen Aufnahmegeräten unter die didacta-Besucher gemischt und nachgefragt, ob diese eigentlich ihre eigenen Talente kennen. <br style='clear: both;' /><br />
<b>Radiobeiträge der TalentAkademie-Teilnehmer:</b><br />
<br />
<b>Umfrage von Christoph: <span class="bunt"> Welche Talente haben Sie und wie nutzen Sie diese?</span></b><br />
<br />
<script type="text/javascript" src="/static/js/swfobject.js"></script><script type="text/javascript" src="/static/js/audio-player.js"></script><div id='flashaudio-d1296cf01d73a9a4db2590446b7576bc'>    
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</div><br />
<br />
<b>Umfrage von Yasemin: <span class="bunt">Welche außergewöhnlichen Talente haben Sie?</b></span><br />
<br />
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</div><br />
<br />
<b>Umfrage von Carolin: <span class="bunt">Wie kann man Talente fördern?</b></span><br />
<br />
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</div><br style='clear: both;' /><br style='clear: both;' /><br />
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<b><h2><span class="bunt">Begabungslotse</h2></span></b><br />
<div class='bild-right' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/861-begabungslotse1.jpg' width='242' height='258' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>Präsentation des Begabungslotsen</div></div>Stichwort Talentförderung im Internet: Orientierung im Dschungel der Begabungsförderung bot der auf der didacta 2012 gestartete Begabungslotse. Das Online-Portal von Bildung &amp; Begabung bietet Eltern, Lehrern und Schülern einen Überblick über Fördermöglichkeiten, Beratungsstellen oder spezielle Angebote für begabte Kinder und Jugendliche. Wer sich für das Informationsportal interessiert, findet dies auf der <a href='http://www.begabungslotse.de' target='_blank'>Website des Begabungslotsen</a>.<br style='clear: both;' /><br />
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<h2><span class="bunt">Premiere</h2></span><br />
<div class='bild-left' style='width: 242px;'><img src='/static/generated/862-hingucker1.jpg' width='242' height='136' alt='' /><div class='caption' style='width: 237px;'>»HINGUCKER«, das neue Talentmagazin</div></div>Neben dem Bühnenprogramm gab es auch auf der historischen Schulbank am Messestand von Bildung &amp; Begabung echte Hingucker – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Bildung &amp; Begabung präsentierte das neue Talentmagazin „Hingucker“ mit Geschichten, Interviews und frischen Ideen, die sich der Förderung junger Talente widmen. Das Auftaktheft steht unter dem Motto „Talent kennt keine Grenzen“. Für alle, die auf der didacta kein Magazin ergattern konnten, gibt es übrigens ein kostenloses <span class="bunt"><a href='http://www.bildung-und-begabung.de/hingucker' target='_blank'>Hingucker-Mini-Abo</a></span>.]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-02-22-didacta-nachschau</link>
            <guid>http://www.bildung-und-begabung.de/2013-02-22-didacta-nachschau</guid>
            <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 13:55:25 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>Fußball-Prominenz auf der didacta:  Experten aus Bildung und Sport diskutieren über Talentförderung</title>
            <description><![CDATA[Wie fördern Fußballvereine junge Talente? Was machen sie anders als die Talentförderer in der schulischen und außerschulischen Bildung? Wo sind Grenzen, wo Gemeinsamkeiten? Darum geht es in der Talkrunde „Talentförderung im Fußball – Role Model für das Bildungssystem?“, die Bildung &amp; Begabung am Dienstag, 19. Februar, um 12 Uhr auf der Bildungsmesse didacta am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Halle 05.2, B060/C061) veranstaltet. Dabei sind u.a. Frank Schaefer, Frank Fahrenhorst, der Kölner Nachwuchsspieler Reinhold Yabo und WDR 2-Moderator Sven Pistor.]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-02-18-fussball-prominenz-auf-der-didacta</link>
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            <pubDate>Mon, 18 Feb 2013 14:40:27 +0100</pubDate>
        </item>
 
        <item>
            <title>"Es ist nicht förderlich, wenn man junge Talente frühzeitig auf ein Podest hebt"</title>
            <description><![CDATA[<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><span class="bunt">Herr Dommer, wie wird man eigentlich Talent-Scout?</span></li>

</ul><div class='bild-left' style='width: 158px;'><img src='/static/generated/855-marc-dommer.jpg' width='158' height='177' alt='' /><div class='caption' style='width: 153px;'>Marc Dommer</div></div>Ich habe Sport studiert und bin so über die Ruhr-Universität Bochum als Jugendtrainer zu Schalke gekommen, bevor ich dann zu meinem Lieblingsverein dem 1. FC Köln gewechselt bin. Hier war ich zunächst als Jugendtrainer und Internatspädagoge beschäftigt, bevor der Verein dann 2011 entschieden hat, mich als Verantwortlichen für das Nachwuchsscouting einzusetzen.  Zusätzlich dazu bin ich seit 2012 auch für die Ausbildung  im Altersbereich U8 bis U15 verantwortlich.  <br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Sie sind seit  Jahren in der Nachwuchsförderung tätig, können Sie einen Wendepunkt benennen, an dem sich Ihrer Meinung nach die Talentförderung im Fußball professionalisiert hat?</span></b></li>

</ul>Nach dem desaströsen Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 1998 und der EM 2000 hat der DFB 2001 alle Lizenzvereine verpflichtet, Leistungszentren aufzubauen. Das war ein entscheidender Schritt zur bundesweiten Professionalisierung der Nachwuchsarbeit. Darüber hinaus werden die Leistungszentren seit 2008 vom DFB zertifiziert und in diesem Rahmen in allen relevanten Bereichen der Talentförderung überprüft und bewertet. Neben den Leistungszentren der Vereine unterhält der DFB zusätzlich noch weitere Stützpunkte zur Leistungsförderung in ganz Deutschland, in denen Spieler gefördert werden, die es noch nicht in die Leistungszentren geschafft haben.<br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Sie sind ja für das Nachwuchs-Scouting des 1.FC Köln verantwortlich. Wo suchen Sie die Talente? Und wie erkennt man eigentlich einen Jugendlichen, der Talent für Fußball hat?</span></b></li>

</ul>Beim 1.FC Köln zählen die Altersbereiche U8-U16 zum Nachwuchs-Scouting. Der Bereich ab der U17 zählt bei uns zum Lizenz-Scouting. Das Nachwuchs-Scouting wiederrum ist bei uns unterteilt in die Bereiche U8-U13 und U14-U16. Im Altersbereich U8-U13 sichten wir systematisch und flächendeckend alle Mannschaften im Radius von 50 km rund um Köln und setzen dazu aktuell 26 Sichter ein. Im Altersbereich U14-U16 konzentrieren wir uns auf die Spitzen-Ligen, die Stützpunkte und die Auswahlmannschaften der Landesverbände bzw. des DFB. Wir suchen bei den Jungs gezielt nach bestimmten Merkmalen, die für unsere Art zu spielen wichtig sind. Dazu gehören Aktivität und Spielfreude, Schnelligkeit und gute Technik, aber auch erkennbarer Ehrgeiz. Die im Rahmen der Sichtungen aufgefallenen Jungspieler werden in unsere jeweiligen Mannschaften zu einer  Probetrainingsphase eingeladen, um differenziert von unseren Trainern beurteilt zu werden. Sollte sich der positive Eindruck bestätigen, bemühen wir uns den Spieler für den 1.FC Köln zu gewinnen . <br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln wurde von der DFL und dem DFB als bestes der gesamten Bundesliga zertifiziert. Was zeichnet das Zentrum insbesondere aus?</span></b></li>

</ul>Unser Leistungszentrum kombiniert Schule und Sport sehr gut. Im Rahmen unserer „Geißbockakademie“ kooperieren wir mit mehreren Kölner Schulen. Das bedeutet, dass unsere Top-Spieler einerseits zusätzliche morgendliche Trainingseinheiten bekommen können und andererseits schulisch, in Form von individueller Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung unterstützt werden. Ein wesentlicher Vorteil dabei ist, dass unseren Spielern hierbei alle Schulformen bis hin zum Abitur oder einem berufsqualifizierenden Abschluss zur Verfügung stehen. Wir möchten jeden unserer Fußballer zu dem für ihn höchst möglichen Schulabschluss verhelfen. Außerdem  profitieren wir von der Nähe zur Sporthochschule Köln und  können so immer einen Stab an qualifizierten und motivierten Nachwuchstrainern zusammenstellen. Des Weiteren werden unserer Spieler im Rahmen der Kooperation mit der DSHS optimal medizinisch und psychologisch betreut. Insbesondere die medizinische Betreuung stellt darüber hinaus durch Physiotherapeuten, die permanent  vor Ort sind und unsere Zusammenarbeit mit der Mediapark Klinik in Köln, ein wesentliches Qualitätsmerkmal unserer Arbeit dar.<br />
Vor allem zeichnet sich unser Leistungszentrum aber auch durch die Fußball-Ausbildung aus. Hier sind wir in jüngster Vergangenheit durchaus selbstkritisch mit uns umgegangen und haben Überlegungen angestellt, wie wir unsere Ausbildung im Hinblick auf die Entwicklung von Nachwuchstalenten zu Leistungsträgern der Lizenzspielermannschaft noch effektiver gestalten können. Dazu haben wir entsprechende Schritte eingeleitet und unsere Prozesse weiter optimiert.<br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Können Sie uns sagen, welche jungen Spieler Ihrer Meinung nach die größten Talente des FCs sind?</span></b></li>

</ul>Sehr ungern, da es für die betreffenden Spieler und ihre noch nicht abgeschlossene Entwicklung aus meiner Sicht nicht förderlich ist, wenn man sie frühzeitig auf ein Podest hebt. Talente aus unserer eigenen Förderung, die es aber schon in die erste Mannschaft geschafft haben, und auf die wir hier sehr stolz sind, sind beispielsweise Christian Clemens und Timo Horn. Fabian Schnellhardt, der vielleicht auch an der Talkrunde „Talentförderung im Fußball – Role Model für das Bildungssystem?“ von Bildung &amp; Begabung auf der didacta teilnehmen wird, ist auch ein sehr großes Talent und gehört bereits zum Kader der Profis.<br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Kann man Ihrer Meinung nach auch zu viel trainieren?</span></b></li>

</ul>Natürlich. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass es eine Balance zwischen körperlicher Belastung und Erholung gibt. Ebenso wichtig ist es, eine mentale Balance zu gewährleisten. Deshalb ist es für uns auch wichtig, den Spielern in diesem Bereich Kompetenzen zu vermitteln, die ihnen helfen, mit dem Druck im Leistungsfußball umgehen zu können.<br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Holen Sie bei der Talentförderung auch die Eltern bzw. Familien mit ins Boot? Wie wichtig sind die Eltern für eine funktionierende Talentförderung?</span></b></li>

</ul>Natürlich werden die Eltern mit einbezogen und informiert, auch inhaltlich. Speziell im unteren Nachwuchsbereich unterstützen die Eltern ihre Kinder und den Verein nicht nur organisatorisch, indem sie z.B. Fahrdienste übernehmen. Sie sind Vertreter des Vereins und repräsentieren den FC bei Spielen. In erster Linie ist es uns wichtig, dass die Eltern ihren Kindern einen bedingungslosen emotionalen Rückhalt bieten. Leistungssport kann eine tolle Herausforderung und sehr motivierend und anregend sein. Gleichzeitig beinhaltet er jedoch auch negative Seiten und Risiken. Die Kinder müssen mit Druck und Selektionsprozessen  zurechtkommen.  In diesem Kontext ist es für eine gesunde emotionale Entwicklung unerlässlich, dass die Eltern ein bedingungsloser Rückhalt für ihre Kinder sind und ihre Zuneigung und Anerkennung nicht an sportliche Resultate knüpfen. <br />
Des Weiteren ist es wichtig, dass die Eltern die Ausbildungsphilosophie  des Vereins mittragen. Deshalb binden wir die Eltern mit Elternversammlungen und vielen Gesprächen immer wieder in die Prozesse ein. Auch die Trainer und Betreuer sind für alle Eltern immer ansprechbar und nehmen sich dafür auch gerne Zeit.<br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Sie haben ja auch Julian Draxler, über den es übrigens auch einen Beitrag in unserem neuen Talentmagazin „Hingucker“ gibt, beim FC Schalke 04 trainiert. Haben Sie bei ihm gleich gemerkt, dass er es mal in die Bundesliga schafft?</span></b></li>

</ul>Bei einem Jugendspieler kann man nie 100%ig sagen, wie weit er es einmal bringen wird, da es eine Reihe von Einflussfaktoren gibt, die nicht berechenbar sind.  Julian Draxler hatte aber schon immer herausragende Bewegungsabläufe und hat sich stark von seinem Altersgenossen abgehoben. Während meiner mittlerweile 16-jährigen Laufbahn im Nachwuchsleistungsfußball  habe ich keine fünf Spieler mit diesem Talent erlebt. Sein Potenzial ist auf jeden Fall sehr groß und meiner Einschätzung nach, ist von ihm noch einiges im positiven Sinne zu erwarten.<br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Was war Ihr schönstes Erlebnis als Talent-Scout und Trainer?</span></b></li>

</ul>Ich mache das ja jetzt schon eine Weile, und es gibt ganz viele schöne Erlebnisse und Erfolge.  Dazu gehören sicherlich viele positive Rückmeldungen von Eltern oder ehemaligen Spielern. Ein besonders schönes Gefühl ist es auch immer wieder, wenn Spieler, die ich mal trainieren durfte, in der Bundesliga oder in der Nationalmannschaft auflaufen. Das ist dann wirklich ein tolles Gefühl, weil damit letztendlich ein wesentliches Ziel, für das man sich viele Jahre engagiert hat, erreicht wurde.<br />
<br />
<ul class='contentliste' type='disc'>

    <li><b><span class="bunt">Was meinen Sie Herr Dommer, wie sähe die Bundesliga aus wenn es keine Talentscouts gäbe?</span></b></li>

</ul>Die Talentsichtung und Talentrekrutierung sind wesentliche Bestandteile der Talentförderung. Wenn es keine Talentscouts gäbe, dann gäbe es auch keine zielgerichtete Talentförderung und die Bundesliga sowie die Nationalmannschaft wären  im internationalen Vergleich wohl sehr schwach und nicht mehr wettbewerbsfähig.<br />
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<small>Interview: Nina Linnebch</small>]]></description>
            <link>http://www.bildung-und-begabung.de/aktuelles/newsarchiv/2013-02-18-interview-dommer</link>
            <guid>http://www.bildung-und-begabung.de/2013-02-18-interview-dommer</guid>
            <pubDate>Mon, 18 Feb 2013 10:15:27 +0100</pubDate>
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