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"Eine der besten Entscheidungen im Leben"

15+1: Bischand Sharifi im Alumni-Instaview

F√ľr unsere Alumni-Reihe ‚ÄěInstaview‚Äú stellen wir ehemaligen Teilnehmern von Bildung & Begabung 15 Fragen. Doch anders als bei Instant Coffee oder T√ľtensuppe, sind die Ergebnisse von ‚ÄěInstaView‚Äú Momentaufnahmen, die so individuell sind wie die Pers√∂nlichkeiten selbst. Aber was reden wir‚Ķ Bitte stellen Sie sich selbst vor, Bischand Sharifi:

Bischand Sharifi

  • Bischand Sharifi wurde 1996 in Bad Wildungen geboren.
  • Seine Eltern sind 1992 aus Afghanistan nach Deutschland gekommen.
  • 2011 war er Teilnehmer der ersten VorbilderAkademie f√ľr Jugendliche mit Migrationsgeschichte in Steinbach am Wald.
  • Heute studiert er Medizin an der Justus-Liebig-Universit√§t Gie√üen
  • Im Juli 2016 war er zu Gast beim Vorbilderabend in Bad Br√ľckenau und berichtete den Teilnehmer von seinen Erfahrungen in Schule und Studium und von seinem Weg im deutschen Bildungssystem.

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Heute: Bischand Sharifi studiert Medizin in Giessen.

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Damals: 2011 nahm Bischan Sharifi an der ersten VorbilderAkademie von Bildung & Begabung teil.


Instaview

Instagram-Videos erlaubten urspr√ľnglich nur 15 Sekunden. F√ľr unsere Alumni-Reihe ‚ÄěInstaview‚Äú stellen wir ehemaligen Teilnehmern von Bildung & Begabung daher 15 Fragen und lassen sie sich via Instagram selbst vorstellen. Doch anders als bei Instant Coffee oder T√ľtensuppe, sind die Ergebnisse von instaView Momentaufnahmen, die so individuell sind wie unsere Alumni selbst. Au√üerdem gibts die "Zugabe": Unter (+1) stellen wir jedem eine individuelle Frage.

Sie haben Ideen oder Vorschläge, mit wem das Redaktionsteam von Bildung & Begabung ein Instaview machen sollte? Schicken Sie uns eine E-Mail oder schreiben Sie uns auf facebook, twitter und Co.

Alle Instaview-Folgen sowie aktuelle Videos von Bildung & Begabung gibts in unserem Instagram-Kanal

Ulrike Leikhof

Ulrike Leikhof

  • Leiterin Neue F√∂rder­ma√ünahmen
  • (02 28) 959 15-70

13.01.2017
(1) Bischand Sharifi in 15 Sekunden:



(2) Und wie w√ľrden Ihre Freunde Sie beschreiben?
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Da habe ich einfach mal meine Freunde selbst gefragt! Ich nenne jetzt mal ein paar der Stichwörter, die genannt worden sind: Humorvoll, diszipliniert, clever, bodenständig, ehrgeizig, hilfsbereit, gesellig, wagemutig, charmant, selbstbewusst, durchwegs entspannt etc. Die negativen Eigenschaften wollten mir meine Freunde wahrscheinlich einfach nur nicht direkt sagen.


(3) Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Ihre Schulzeit denken…?
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Ich muss gestehen, dass ich sehr oft an die Schulzeit zur√ľckdenke, weil es eine sehr sch√∂ne Zeit war! Ich denke zuerst daran, wie viel Spa√ü es gemacht hat, jeden Tag seine besten Freunde zu sehen. Au√üerdem war der Lernaufwand deutlich geringer, als er jetzt an der Uni ist. Selbstverst√§ndlich gab es auch unsch√∂ne Momente, die mir in den Sinn kommen. Allein schon jeder Morgen, wenn der Wecker um 6.30 Uhr geklingelt hat! Insgesamt war es allerdings eine sch√∂ne Zeit, wobei ich auch gl√ľcklich bin, damit abgeschlossen zu haben und mich weiteren Herausforderungen stellen zu k√∂nnen.


(4)...und an Bildung & Begabung?
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Da denke ich nat√ľrlich zun√§chst an die VorbilderAkademie in Steinbach am Wald 2011. Dort teilzunehmen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Die Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe, die Leute, die dort kennengelernt habe ‚Äď einfach unbeschreiblich! Au√üerdem denke ich an die Abendveranstaltung ‚ÄěTalente f√ľr Deutschland‚Äú, bei der ich als Alumnus eingeladen worden war. Das sind alles Erfahrungen, die man im allt√§glichen Schulalltag nicht machen kann. Und deshalb kann ich jedem von ganzem Herzen nur empfehlen, an der VorbilderAkademie teilzunehmen!


(5) Was fasziniert Sie an Ihrem Studium?
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Ich wollte schon immer Medizin studieren. Ich finde es einfach faszinierend, wie der menschliche K√∂rper funktioniert, wie alles aufeinander abgestimmt ist! Und was gibt es Sch√∂neres, als mit dem Wissen, welches man sich aneignet, anderen Menschen zu helfen und sogar Leben zu retten. F√ľr mich stand schon immer fest, dass ich Arzt werden will. Der Beruf des Arztes ist f√ľr mich mehr eine Berufung als ein wirklicher Beruf und ich habe mich schon immer dazu berufen gef√ľhlt.


(6) Welcher Beruf h√§tte Sie gereizt, wenn Sie nicht Arzt w√ľrden?
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Naja, wie gesagt, ich wollte schon immer Medizin studieren, aber falls das aus irgendwelchen Gr√ľnden nicht geklappt h√§tte, dann w√§re ich h√∂chstwahrscheinlich Lehrer geworden. Ich denke, es ist sehr spannend, die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu beobachten und auch dabei mitzuwirken. Denn ich glaube, als Lehrer hat man einen gro√üen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Sch√ľler. Dabei meine ich nicht nur die kognitive Komponente, sondern vielmehr die sozialen Kompetenzen, die man f√∂rdern kann. Da ich au√üerdem sehr oft Nachhilfe gebe und mir das auch viel Spa√ü macht, w√§re Lehrer die naheliegende Alternative gewesen.


(7) Was können Sie denn gar nicht?
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Da gibt es einiges! Zum Beispiel bin ich handwerklich kaum begabt. Auch muss ich gestehen, dass l√§ngs r√ľckw√§rts Einparken in meinen Augen eine Kunst ist, die ich noch erlernen muss. Au√üerdem bin ich leider nicht der beste Verlierer. Das zeigt sich jedes Mal beim Sport oder bei Kleinigkeiten wie Brettspielen. √Ąu√üerlich mache ich zwar stets einen gelassenen Eindruck, aber f√ľr gew√∂hnlich st√∂ren mich Niederlagen und ich versuche es immer, beim n√§chsten Mal besser zu machen und aus meinen Fehlern zu lernen. Ich k√∂nnte diese Liste noch ewig weiterf√ľhren, allerdings w√ľrde das den Rahmen wom√∂glich sprengen.


(8) Stellen Sie sich vor, Sie hätten ab sofort ein ganzes Jahr frei…
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Ein ganzes Jahr‚Ķ Wenn ich dann noch das n√∂tige Kleingeld h√§tte, w√ľrde ich reisen. Eine Weltreise w√ľrde ich machen! Dabei nicht nur in industrialisierte L√§nder, sondern vielmehr in Entwicklungs- und Schwellenl√§nder. Indien reizt mich beispielsweise sehr, weil man dort so viel Verschiedenes sehen kann. Auch in das Heimatland meiner Eltern, Afghanistan, w√ľrde ich sehr gerne reisen. Ich w√ľrde mir gerne ein eigenes Bild von der Situation in den L√§ndern dieser Welt machen wollen. Ich denke, mit einer Weltreise w√§re das eine Jahr auch komplett ausgelastet.


(9) Was wollten Sie immer schon mal lernen?
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Auch hier gibt es Einiges und ich muss etwas differenzieren. Was beispielsweise Sprachen angeht, w√ľrde ich sehr gerne Japanisch oder Chinesisch lernen, da mich auch die asiatische Kultur sehr reizt. Was Musik betrifft, w√ľrde ich sehr gerne Geige spielen lernen. Ich spiele zwar Klavier, aber die T√∂ne, die die Geige mit ihren Saiten produziert, finde ich deutlich sch√∂ner. Das Hilfreichste in meiner aktuellen Position als Student w√§re jedoch, gut kochen zu k√∂nnen. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Laie darin, aber ich w√ľrde ich doch niemals von meinen Speisen behaupten, sie h√§tten den Anspruch, in einem Restaurant aufgetischt zu werden.


(10) Der beste Ort, um Neues zu entdecken, ist f√ľr Sie‚Ķ
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Ich denke, grunds√§tzlich kann man √ľberall und in jeder Situation Neues Lernen, man muss lediglich dazu bereit dazu sein. dazuzulernen. Es gibt f√ľr mich nicht wirklich einen bestimmten Ort, die Hauptsache ist, dass man mit anderen Menschen kommuniziert. Dazu w√ľrde ich gerne ein meiner Meinung nach passendes Beispiel anf√ľhren: Im vergangenen August wurde ich auf den Studierendenabend einer VorbilderAkademie eingeladen, um dort √ľber meine eigenen Akademieerfahrungen zu berichten und um den Teilnehmern einen Einblick in mein Studium, mein Studentenleben etc. zu geben. Meine Erwartungen an den Abend waren also, den Jugendlichen dort Neues beizubringen. Das habe ich auch getan, doch auch ich selbst habe so vieles von den Jugendlichen dort gelernt. Dazu musste ich nichts Weiteres machen, als mich mit ihnen zu unterhalten. Ich habe beispielsweise mit Jugendlichen gesprochen, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind. Zu erfahren, was diese Leute durchgemacht haben und was sie dennoch f√ľr Tr√§ume und W√ľnsche haben, war einzigartig. Und so habe auch ich an diesem Abend viel √ľber andere Personen und deren Leben gelernt. Es bedarf also keines besonderen Ortes, um Neues zu lernen. Man muss bereit sein, Neues zu lernen und man muss sich einfach nur mit anderen Menschen unterhalten.


(11) Ein Tag jemand anderes sein: mit wem w√ľrden Sie gerne f√ľr 24 Stunden tauschen?
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Naja, das kommt ganz auf die Situation an! Am Tag meines m√ľndlichen Staatsexamens h√§tte ich sehr gerne mit einem meiner Pr√ľfer getauscht! Ansonsten w√ľrde ich sehr gerne mit Politikern oder Spitzensportlern tauschen wollen. Eine gro√üe Rede vor vielen Menschen halten zu k√∂nnen, w√§re genauso spannend, wie f√ľr einen Tag mit einem Spitzensportler tauschen zu k√∂nnen und beispielsweise bei einer Weltmeisterschaft f√ľr das eigene Land auflaufen zu k√∂nnen. Hiermit meine ich allerdings die deutsche Nationalmannschaft und nicht die afghanische.


(12) Auf welche Website oder App können Sie kaum verzichten?
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Ich w√ľrde sehr gerne auf die sozialen Medien verzichten, aber ich muss gestehen, dass ich ohne Facebook oder Whatsapp wahrscheinlich leicht aufgeschmissen w√§re. Nicht, weil ich sonst keinen Kontakt mehr zu meinen Mitmenschen h√§tte, sondern weil der gr√∂√üte Teil der Organisation meines Studiums √ľber diese Plattformen l√§uft. Dazu muss ich sagen, dass ich wirklich kein Organisationstalent habe und leider vieles verschlafe, wenn ich nicht daran erinnert werde. Da ist es sehr hilfreich, dass wir im Semester eine Gruppe auf Facebook haben, auf der man immer wieder √ľber Deadlines informiert wird. Dieser Teil hat mir in der Schule deutlich besser gefallen! Dort musste man sich weder f√ľr Klausuren noch f√ľr irgendwelche Seminare, etc. anmelden. Ansonsten w√ľrde ich gerne auf die sozialen Medien verzichten, da ich denke, dass wir mittlerweile viel zu viel Zeit vor dem PC oder am Handy verbringen.


(13) Wor√ľber k√∂nnen Sie sich aufregen?
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Im Allgemeinen bin ich stets bem√ľht, jederzeit gut gelaunt zu sein und das gelingt mir auch meistens. Was mich allerdings aufregt, sind erstmal nat√ľrlich alle Kriege, die es auf dieser Welt gibt. Ich verstehe nicht, wieso manche Menschen und V√∂lker ihre Probleme nicht mit W√∂rtern, sondern mit Waffen versuchen zu l√∂sen. Es ist ein ewiger Teufelskreis, denn jeder Krieg sch√ľrt neuen Hass und durch Hass entstehen wiederum Kriege. Wor√ľber ich mich au√üerdem aufrege, sind Sachen wie Diskriminierungen, Rassismus oder Mobbing. Wir sind alle Menschen und jeder hat gl√ľcklicherweise seine St√§rken und Schw√§chen. Doch andere Menschen wegen ihrer Schw√§chen zu diskriminieren, ist eine Frechheit. Ansonsten bin ich ziemlich gelassen und wirklich schwer aus der Ruhe zu bringen.


(14) Welche √úberschrift w√ľrden Sie gerne in allen Medien lesen?
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‚ÄěWeltfrieden erreicht‚Äú. Das w√ľrde ich sehr gerne in allen Medien lesen. Ich denke, wenn wir diese gro√üe H√ľrde irgendwann meistern sollten, werden sich auch die meisten anderen Probleme auf dieser Welt, wie der Hunger in vielen L√§ndern dieser Erde, endlich l√∂sen. Au√üerdem w√ľrde ich gerne lesen, dass der FC Arsenal London endlich mal wieder die Premier League gewinnen w√ľrde. Als gro√üer Fan dieses Clubs w√ľrde mich das nach so einer langen troph√§enlosen Phase durchaus freuen!


(15) Wenn Sie nochmal 15 wären…
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Wenn ich noch einmal 15 w√§re, w√ľrde ich nicht einmal so viel √§ndern. Ich h√§tte eventuell noch mehr Sport getrieben oder das hervorragende Essen meiner Mutter noch mehr gesch√§tzt, aber grunds√§tzlich bin ich relativ zufrieden, wie die Dinge ihren Lauf genommen haben.


(+1) ‚Äď die Zugabe f√ľr Bischand Sharifi: Sie sind vor einigen Jahren aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Wie haben Sie das deutsche Bildungssystem erlebt? Gibt es Chancengleichheit?
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Das ist korrekt, meine Eltern sind im Jahre 1992 aus Afghanistan nach Deutschland gekommen und meine Familie und ich sind daf√ľr sehr dankbar. Die Frage nach der Chancengleichheit ist sehr schwer zu beantworten und dabei alle Faktoren zu ber√ľcksichtigen. Man muss hier sehr stark differenzieren. Einerseits ist sichergestellt, dass man im Bildungssystem m√∂glichst alle Kinder gleichberechtigt behandelt. Dies setzt allerdings voraus, dass auch alle Kinder und Jugendlichen mit identischen Voraussetzungen den Bildungsweg einschlagen, und das ist leider nicht korrekt. Wenn Sie mich fragen, so ist das deutsche Bildungssystem in sehr vielen Belangen wohl eines der besten weltweit. Und auch die Chancengleichheit ist in gro√üen Teilen durchaus gegeben. Ein passendes Beispiel stellt wohl meine Familie dar: Mein √§ltester Bruder und ich studieren Medizin in Gie√üen, mein zweit√§ltester Bruder hat im Herbst seinen B.Sc. in Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt abgeschlossen und beginnt dort im kommenden Wintersemester bereits seinen M.Sc. Meine √ľbrigen Geschwister gehen alle aufs Gymnasium oder noch auf die Grundschule. Das alles haben wir erreicht, obwohl meine Eltern erst vor 24 Jahren nach Deutschland gekommen sind und damals absolut keine Grundlagen hier besa√üen. Der einzige Grund, wieso wir das alles geschafft haben, war, weil meine Eltern alles daf√ľr gegeben haben, damit wir etwas aus unserem Leben machen und den Bildungsweg erfolgreich durchlaufen. Genau an diesem Punkt liegt das Problem in unserem Bildungssystem. Ein Problem, welches man meiner Meinung nach √ľberhaupt nicht oder zumindest nur sehr schwer l√∂sen kann. H√§tten meine Eltern nicht alles daf√ľr gegeben, damit wir in der Schule gute Leistungen erbringen, w√ľrde ich jetzt wom√∂glich nicht Medizin studieren. Leider bekommt man immer wieder mit, dass in vielen Familien der Fokus nicht auf der Bildung der Kinder liegt. Das ist sehr schade, da die Kinder in dem Alter keine eigene Verantwortung tragen und erst sp√§ter darunter leiden, denn meiner Meinung nach sind die ersten Schuljahre die bedeutendsten, weil hier die Grundlagen erlernt werden und auch die Lust, Neues zu lernen, geweckt wird. Das Bildungssystem an sich ist ein hervorragendes, welches seinesgleichen sucht. Allerdings setzt es identische Voraussetzungen voraus, welche leider nicht immer gegeben sind. Jedoch ist das Kritik auf sehr hohem Niveau, denn wenn man das deutsche Bildungssystem mit anderen Staaten vergleicht, dann sieht man starke Unterschiede. Auf der Stufe der universit√§ren Einrichtungen gilt es zu sagen, dass wir hier den h√∂chsten Standard genie√üen. Die √∂ffentlichen Universit√§ten sind kostenfrei (wobei das auch relativ gesehen werden muss, da man B√ľcher, Utensilien, Fahrttickets, etc. zahlen muss) und selbst f√ľr die Lebenshaltungskosten gibt es Programme wie Baf√∂g, die das Studieren auch f√ľr Personen mit finanziellen Schwierigkeiten erm√∂glichen. Obwohl die Universit√§ten hier kostenlos zug√§nglich sind, ist die Lehre √ľberall auf sehr hohem Niveau. Dies ist beispielsweise ein gro√üer Unterschied zu den Vereinigten Staaten von Amerika, da es dort sehr starke Unterschiede zwischen den Universit√§ten gibt und die Kosten f√ľr nicht wohlhabende Studierende nicht tragbar sind. Dadurch, dass alle Universit√§ten bei uns auf einem hohen Niveau angesiedelt sind, gibt es auch keine Elite-Universit√§ten wie beispielsweise in den USA, Frankreich oder Gro√übritannien. Die Frage nach dem Bildungssystem und der Chancengleichheit k√∂nnte man endlos beantworten. Ich denke, ich habe die f√ľr mich wichtigsten Punkte genannt und hoffe, dass mein Standpunkt klar geworden ist. Zu guter Letzt m√∂chte ich noch sagen, dass ich pers√∂nlich dem deutschen Bildungssystem unendlich dankbar bin. Es haben sich f√ľr meine Familie und mich sehr viele Chancen ergeben, die sich in anderen Staaten niemals ergeben h√§tten, und daf√ľr bin ich sehr dankbar und ich hoffe, dass ich sp√§ter als Arzt auch wieder etwas zur√ľckgeben kann.


HERZLICHEN DANK, Bischand Sharifi!
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