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Internationale Mathematik-Olympiade:
Sechs deutsche Mathe-Talente qualifiziert

Mathematisches Nachwuchsturnier findet im September dezentral statt

Das deutsche Team für die Internationale Mathematik-Olympiade 2020 (IMO) steht. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren haben sich sechs Jugendliche aus Bayern, Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt für die Olympiaauswahl qualifiziert. Das Turnier, an dem jährlich Nachwuchsmathematiker aus über 100 Ländern teilnehmen, findet im September aufgrund der Corona-Pandemie komplett virtuell statt.

Das IMO-Team 2020:

  • Tobias Bauer
    (Klasse 12, Bayreuth)
  • Hossein Gholizadeh
    (Klasse 11, Magdeburg)
  • Lennart Christian Grabbel
    (Klasse 11, Hamburg)
  • Maximilian Hauck
    (Klasse 12, Alzey)
  • Juri Kaganskiy
    (Klasse 9, Berlin)
  • Christian Noaghiu
    (Klasse 10, München)

Weitere Informationen

Weitere Information zur Internationalen Mathematik-Olympiade 2020 gibt es auf der offiziellen Website des Turniers.

Statistiken, Rekorde und alles Wissenswerte rund um die IMO finden Sie auf der Homepage der IMO.

Patrick Bauermann

Patrick Bauermann

  • Leiter Bundesweite Mathematik-­Wettbewerbe
  • (02 28) 959 15-20

Matthias Bunk

Matthias Bunk

  • Projektleiter Kommunikation
  • (0228) 959 15-61

08.07.2020, Bonn


Das deutsche Team für die Internationale Mathematik-Olympiade 2020 (IMO) steht. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren haben sich sechs Jugendliche aus Bayern, Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt für die Olympiaauswahl qualifiziert. Das Turnier, an dem jährlich Nachwuchsmathematiker aus über 100 Ländern teilnehmen, findet im September aufgrund der Corona-Pandemie komplett virtuell statt.

Diese sechs Schüler sicherten sich das Ticket für die erste digitale IMO: Tobias Bauer (Klasse 12, Bayreuth), Hossein Gholizadeh (Klasse 11, Magdeburg), Lennart Christian Grabbel (Klasse 11, Hamburg), Maximilian Hauck (Klasse 12, Alzey), Juri Kaganskiy (Klasse 9, Berlin) und Christian Noaghiu (Klasse 10, München).

Zunächst hatten die Schüler ihre Fähigkeiten beim Bundeswettbewerb Mathematik und der Mathematik-Olympiade in Deutschland bewiesen. Die besten 16 deutschen Kandidaten durchliefen anschließend eine Reihe von Trainingsstationen – zunächst als Präsenzveranstaltungen, ab Ende März dann in Form von Online-Seminaren. In insgesamt sieben Klausuren mussten die Schüler in diesem Zeitraum ihre Olympiareife unter Beweis stellen.

Die Internationale Mathematik-Olympiade ist ein Klausurwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Lösen schwieriger mathematischer Aufgaben haben. Sie wurde 1959 auf Initiative Rumäniens ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich in einem anderen Gastland veranstaltet. Inzwischen sind regelmäßig rund 600 Mathe-Asse aus über 100 Ländern am Start. Die 61. Auflage des Turniers findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie ursprünglich vorgesehen in Sankt Petersburg, sondern erstmals dezentral statt. Geplant ist, dass die deutschen Teilnehmer sich im September am Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach treffen und dort unter Aufsicht in zwei Klausuren je drei komplexe Aufgaben lösen, die das Schulniveau deutlich übersteigen.

In Deutschland werden der Auswahlwettbewerb sowie die Vorbereitungsseminare über die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe von Bildung & Begabung, dem Talentförderzentrum des Bundes und der Länder, organisiert.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Internationalen Mathematik-Olympiade.
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