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Deutsches Team holt sechs Medaillen bei der Internationalen Mathematik-Olympiade 2020

Platz 26 von 105 Teilnehmerländern

Bei der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) 2020 haben alle sechs deutschen Teilnehmer eine Medaille gewonnen. Die Schüler konnten sich in den vergangenen Tagen bei der 61. Auflage der IMO mit den besten Nachwuchs-Mathematikern der Welt messen. Das Turnier, an dem jährlich Jugendliche aus über 100 Ländern teilnehmen, fand aufgrund der Corona-Pandemie dezentral statt.

Das IMO-Team 2020:

  • Tobias Bauer
    (17 Jahre, Bayreuth)
    SILBER
  • Hossein Gholizadeh
    (19 Jahre, Magdeburg)
    SILBER
  • Lennart Christian Grabbel
    (17 Jahre, Hamburg)
    SILBER
  • Maximilian Hauck
    (18 Jahre, Alzey)
    BRONZE
  • Juri Kaganskiy
    (15 Jahre, Berlin)
    BRONZE
  • Christian Noaghiu
    (16 Jahre, München)
    BRONZE

WEITERE INFORMATIONEN

Information zur Internationalen Mathematik-Olympiade 2020
gibt es auf der IMO 2020-WEBSITE.

Aktuelle Ergebnisse aller Teilnehmerländer, Statistiken, Rekorde und alles Wissenswerte rund um die IMO finden Sie auf der Offiziellen IMO-Website.

Patrick Bauermann

Patrick Bauermann

  • Leiter Bundesweite Mathematik-­Wettbewerbe
  • (02 28) 959 15-20

Matthias Bunk

Matthias Bunk

  • Projektleiter Kommunikation
  • (0228) 959 15-61

28.09.2020, Bonn/Oberwolfach
Die jungen Mathe-Asse mussten in zwei Klausuren jeweils drei komplexe Aufgaben lösen, die das Schulniveau deutlich übersteigen. Eine Silbermedaille konnten dabei die folgenden Teilnehmer aus dem deutschen Team gewinnen: Lennart Christian Grabbel (17 Jahre, Hamburg), Hossein Gholizadeh (19, Magdeburg), Tobias Bauer (17 Jahre, Bayreuth). Bronze gab es für Christian Noaghiu (16, München), Juri Kaganskiy (15, Berlin) und Maximilian Hauck (18, Alzey). In der Gesamtwertung belegt Deutschland damit von 105 teilnehmenden Nationen den 26. Platz. Für alle sechs Schüler war es die erste Teilnahme an einer IMO. Betreut wurde die deutsche Mannschaft von Delegationsleiter Prof. Dr. Jürgen Prestin vom Institut für Mathematik der Universität zu Lübeck und dessen Stellvertreter Dr. Eric Müller aus Villingen-Schwenningen.


v.l.n.r.: Karabash (IMO-Commissioner), Gholizadeh, Bernert (Beobachter), Hauck, Kaganskiy, Bauer (hinten), Grabbel, Noaghiu, Prestin (Delegationsleiter), Müller (stellv. Delegationsleiter) © Bildarchiv des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach

„Das hervorragende Abschneiden des deutschen Teams ist das Ergebnis einer tollen Mannschaftsleistung. Obwohl allen Beteiligten wegen der Corona-Krise in diesem Jahr einiges an Nervenstärke abverlangt wurde, haben unsere Mathetalente sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und konnten die sehr guten Ergebnisse der Vorjahre nochmals übertreffen“, so Patrick Bauermann, Leiter der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe bei Bildung & Begabung.

Im Auswahlverfahren für die IMO hatten sich die Schüler zunächst beim Bundeswettbewerb Mathematik und den Mathematik-Olympiaden in Deutschland erfolgreich durchgesetzt. Die besten 16 deutschen Kandidatinnen und Kandidaten durchliefen anschließend eine Reihe von Trainingsstationen – zunächst als Präsenzveranstaltungen, ab Ende März dann in Form von Online-Seminaren. In insgesamt sieben Klausuren mussten die Schüler in diesem Zeitraum ihre Olympiareife unter Beweis stellen.

Mehr Informationen und alle Ergebnisse finden Sie auf der Website der Internationalen Mathematik-Olympiade: www.imo-official.org.
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