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Jugendliche entwickeln eigene Computerspiele in der „GamesTalente“-Akademie

Gemeinsames Projekt von Bildung & Begabung und der Stiftung Digitale Spielekultur

Talentförderung und Games passen zusammen. Das haben 50 Jugendliche im Oktober bei der „GamesTalente“-Akademie bewiesen. Die Akademieteilnehmerinnen und -teilnehmer, Jugendliche aus ganz Deutschland aller Schulformen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, entwickelten gemeinsam mit Medienpädagoginnen und -pädagogen, Experten aus der Games-Branche und pädagogischen Betreuungspersonen eigene Spielprojekte, die sie am Ende der achttägigen Online-Akademie präsentierten.
GamesTalente

GamesTalente

Bildung und Games – passt das zusammen? Aber klar doch. Wie genau zeigt „GamesTalente“, ein gemeinsames Projekt von Bildung & Begabung und der Stiftung Digitale Spielkultur. Das Vorhaben verbindet Begabungsförderung und digitale Spiele in einem innovativen Wettbewerbs- und Akademieformat.

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Ein Kooperationsprojekt mit:





Florian Bender

Florian Bender

  • Team Akademien
  • (02 28) 959 15-44

Matthias Bunk

Matthias Bunk

  • Projektleiter Kommunikation
  • (0228) 959 15-61

26.10.2020, Berlin/Bonn
Qualifiziert hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Akademie über den bundesweiten „GamesTalente“-Wettbewerb, bei dem sie ihre Kreativität und Begeisterung für Games mit unterschiedlichen Beiträgen – beispielsweise Stories, Spielideen oder Art- und Figurendesigns – unter Beweis stellten. Über die Gewinnerinnen und Gewinner entschied eine Fachjury, die sich aus pädagogischen Fachkräften, Games-Entwickelnden sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kreativwirtschaft und von Hochschulen zusammensetzte.

Von Wissenschaftlern, Weltraumrennen und Roboterhunden

Nach der Premiere im vergangenen Jahr fand die Akademie aufgrund der Corona-Pandemie 2020 nicht wie ursprünglich geplant in Köln, sondern online statt. Auch dieses Format ermöglichte, dass die Jugendlichen in Projektgruppen an eigenen Spielideen arbeiteten. Außerdem eigneten sie sich in den virtuellen Workshops neue Fähigkeiten an. Die Zusammenarbeit und der Austausch fanden dabei komplett digital mit Hilfe verschiedener Kommunikations-Tools statt. Dabei entstanden beispielsweise der spielbare Prototyp eines atmosphärischen Adventures mit einem Wissenschaftler als Protagonisten, eine kinoreife Geschichte rund um mutierte Roboterhunde oder ein Weltraumrennspiel mit Multiplayer-Modus.

Fachjurymitglied Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth vom Cologne Game Lab der TH Köln zeigte sich von den Ergebnissen der digitalen Akademie beeindruckt: „Die Schülerinnen und Schüler standen wie auch das Akademie-Team selbst mit dem Online-Format dieses Jahr vor einer zusätzlichen Herausforderung. Die entstandenen Spielkonzepte und -prototypen beweisen allerdings, dass kreative und Team-basierte Zusammenarbeit auch virtuell möglich ist.“

Initiatoren von „GamesTalente“ sind Bildung & Begabung und die Stiftung Digitale Spielekultur. Das Vorhaben verbindet Begabungsförderung und digitale Spiele in einem innovativen Wettbewerbs- und Akademieformat. Es basiert auf der Überzeugung, dass Computerspiele nicht nur ein essentieller Bestandteil des Alltags vieler Jugendlicher sind, sondern auch ein enormes Potenzial für die individuelle Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen bieten. Förderer von „GamesTalente“ sind der Stifterverband und die BNP Paribas Stiftung. In diesem Jahr unterstützte zudem die Köln Business Wirtschaftsförderung das Projekt finanziell.

Die nächste Auflage der „GamesTalente“ startet im Frühjahr 2021. Mehr Infos zum Projekt unter: www.gamestalente.de
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