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15 Schüler sind Deutschlands Mathe-Asse

Gewinner des Bundeswettbewerbs Mathematik stehen fest

Sie sind Deutschlands beste Nachwuchs-Mathematiker: 15 Schülerinnen und Schüler haben den Bundessieg im Bundeswettbewerb Mathematik geholt. Rund 1.500 Jugendliche aus Deutschland hatten sich 2019 an dem anspruchsvollen Wettbewerb beteiligt. 60 von ihnen qualifizierten sich nach mehreren Wettbewerbsrunden für das Finale, das im hessischen Hofgeismar stattfand.

Die Bundessieger 2019

  • Konrad Czech, Warburg
  • Lennart Grabbel, Hamburg
  • Maximilian Hauck, Alzey **
  • Maximilian Keßler, Deutsche Schule Barcelona/ jetzt Marktoberdorf **
  • Yanik Kleibrink, Frankfurt a. Main
  • Josua Kugler, Eppingen **
  • Anna Luchnikova, Freiburg i. Br. **
  • Maria Matthis, Lübeck **
  • Theo Müller, Berlin ***
  • Marvin Randig, Berlin/ jetzt Leipzig
  • Johannes Steppe, Freiburg i. Br.
  • Miguel Valdivieso, Deutsche Schule Madrid
  • Julian Völlmecke, Porta Westfalica **
  • Jonas Walter, Rostock/ jetzt Bonn ****
  • Melvin Weiß, Netphen ***

** zweimaliger Bundessieg
*** dreimaliger Bundessieg
**** viermaliger Bundessieg


Patrick Bauermann

Patrick Bauermann

  • Leiter Bundesweite Mathematik-­Wettbewerbe
  • (02 28) 959 15-20

Matthias Bunk

Matthias Bunk

  • Projektleiter Kommunikation
  • (0228) 959 15-61

07.02.2020, Bonn/Hofgeismar
Bei einem Kolloquium in Hofgeismar bei Kassel mussten sich die Finalisten im Gespräch mit Experten aus Schule und Hochschule als mathematische Problemlöser bewähren. Die überzeugendsten Teilnehmer wurden von der Fach-Jury zu Bundessiegern gekürt. Diese sechs Schüler setzten sich dabei erstmals durch: Konrad Czech (Warburg), Lennart Grabbel (Hamburg), Yanik Kleibrink (Frankfurt a. M.), Marvin Randig (Berlin, jetzt Leipzig), Johannes Steppe (Freiburg i. Br.), Miguel Valdivieso (Deutsche Schule Madrid). Sie werden nun in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Zusätzlich erhalten die erstmaligen Sieger die Chance, in den Sommerferien am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn mit nationalen und internationalen Spitzenmathematikern zu forschen.

Neun Schüler konnten ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen: Maximilian Hauck (Alzey), Maximilian Keßler (Deutsche Schule Barcelona, jetzt Marktoberdorf), Josua Kugler (Eppingen), Anna Luchnikova (Freiburg i. Br.), Maria Matthis (Lübeck) und Julian Völlmecke (Porta Westfalica) erzielten ihren zweiten Bundessieg. Theo Müller (Berlin) und Melvin Weiß (Netphen) waren bereits zum dritten Mal erfolgreich. Gar seinen vierten Bundessieg kann Jonas Walter (Bonn) feiern: Der gebürtige Rostocker gehört damit zu einer kleinen Gruppe von nur 34 Mathematikerinnen und Mathematikern, die in der 50-jährigen Geschichte des Wettbewerbs mehr als drei Bundessiege erringen konnten. Die mehrmaligen Bundessieger erhalten Geldpreise des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Preisverleihung für alle Bundessieger findet im September 2020 in Essen statt.

Die erstmaligen Preisträger mussten sich beim Kolloquium in Hofgeismar im Gespräch mit einer Fach-Jury beweisen.

„Im Kolloquium haben die Preisträger bewiesen, dass sie mit erfahrenen Mathematikern über komplexe mathematische Probleme diskutieren können“, so Patrick Bauermann, Leiter der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe beim bundesweiten Talentförderzentrum Bildung & Begabung, dem Ausrichter des Wettbewerbs. „Die Auszeichnung ist für die Jugendlichen Ansporn und Ermutigung, sich weiter intensiv mit Mathematik zu beschäftigen.“

Der neue Durchlauf des Wettbewerbs, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, ist bereits gestartet. Noch bis zum 2. März haben mathematikbegeisterte Schüler Zeit, die Aufgaben der ersten Runde zu bearbeiten. Mehr Informationen: www.bundeswettbewerb-mathematik.de
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