#PB19: SCHULE.AUS.BILDUNG
Berufliche Orientierung

Fachtagung von Bildung & Begabung am 21. Mai 2019

Neue Technologien verändern Schule und Ausbildung enorm. Umso wichtiger ist es, Jugendliche bei der Weichenstellung für ihre Zukunft professionell zu begleiten, damit sie eine reflektierte Entscheidung über ihren weiteren Bildungsweg treffen können. Jungen Menschen zu ermöglichen, ihre Talente zu entdecken, Schlüsselkompetenzen zu entwickeln und berufliche Anschlussoptionen zu erkennen, ist eine Aufgabe, der sich alle Schulformen stellen müssen.

SCHULE.AUS.BILDUNG – Berufliche Orientierung

  • Dienstag, 21. Mai 2019
    9:15 Uhr - 16:30 Uhr
  • Maternushaus Köln
    Kardinal-Frings-Straße 1-3
    50668 Köln (Nähe Hbf)
  • Das Kurzprogramm der Tagung steht hier zum Download bereit.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei
    inkl. Mittagessen & Kaffeepausen.
    Reise- oder Übernachtungskosten werden nicht erstattet.

Anmeldung

Da alle Tagungsplätze ausgebucht sind, können Sie sich jetzt nur noch für die Warteliste registrieren. Sollten Teilnehmer eines regulären Platzes absagen, benachrichtigen wir Nachrücker von der Warteliste.

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Die bestätigte Anmeldung gilt nur für Sie persönlich und ist nicht übertragbar.

Programm
  • Programm
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In einigen Praxisforen wird mit digitalen Endgeräten gearbeitet. Welche das sind, sehen Sie auf unserer Internetseite in der jeweiligen Beschreibung der Foren. Bitte bringen Sie möglichst Ihre eigenen Geräte mit.

Anerkennung als Lehrerfortbildung

Die Fachtagung #pb19 »SCHULE.AUS.BILDUNG – Berufliche Orientierung« wurde in allen Bundesländern zur Zertifizierung angemeldet. Eine Übersicht mit den Regelungen der einzelnen Bundesländer folgt in Kürze.

Anreise

Die Tagung findet im Maternushaus in Köln statt, 700m entfernt von Dom und Hauptbahnhof.

Maternushaus Köln
Kardinal-Frings-Straße 1-3
50668 Köln
www.maternushaus.de

Anfahrtsskizze und Infos zu DB-Tickets mit Sonderkonditionen finden Sie unter
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Anfahrtsskizze zum Maternushaus



Parken: Eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen steht gegen Gebühr in der Tiefgarage des Maternushauses zur Verfügung. Nähere Informationen.

ÖPNV: Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie ein Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn zu Sonderkonditionien buchen (Hin- und Rückfahrt deutschlandweit ab 109,80 EUR). Informationen zur Buchung hier.

Unterkunft

Im Maternushaus ist bis zum 11. April 2019 ein Zimmerkontingent vorreserviert. Für die Buchung eines Zimmers wenden Sie sich bitte direkt an das Maternushaus und geben den Buchungscode »Fachtagung Perspektive Begabung 2019« an.

Nähere Infos zu Hotels und City-Tax
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Hotelübernachtung vom
20. bis 21. Mai 2019


Maternushaus, Köln
Kardinal-Frings-Straße 1-3
50668 Köln
Telefon: (022) 16 31 208

Einzelzimmer: 139 €
inkl. Frühstück

Buchungen unter (0221) 1 63 12 08 oder per E-mail

Weitere Hotels finden sie auf den Seiten der KölnToursimus GmbH.

City Tax
Bitte beachten Sie, dass die Stadt Köln seit dem 1.10.2010 eine Kulturförderabgabe in Höhe von 5% des Brutto-Logispreises von allen Übernachtungsgästen erhebt. Nur bei Vorlage einer Dienstreisebescheinigung (Download-Link), die Sie vorher ausfüllen und von Ihrem Arbeitgeber unterschreiben lassen müssen, wird diese Abgabe nicht erhoben. Ansonsten sind die Kölner Hotels gesetzlich verpflichtet, die Gebühr einzufordern und dem Gast gesondert auf der Rechnung auszuweisen.

Ausführliche Infos zur Kulturförderabgabe finden Sie hier.

Teilnahmeurkunde

Nach der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmende eine Teilnahmeurkunde.

Gefördert durch






Team Perspektive Begabung

Team Perspektive Begabung

  • (0228) 959 15-90

21.05.2019, Maternushaus, Köln
Die Tagung Perspektive Begabung (#pb19) nimmt 2019 die Berufsorientierung aus interdisziplinärer Perspektive in den Blick. Themen wie Persönlichkeits-
entwicklung, Einfluss von Schule auf Berufswahl-
prozesse oder Reflexionsgespräche werden fokussiert, um Jugendliche beim Aufbau ihres Selbstkonzepts für einen gelingenden Übergang zu unterstützen.

Wie in den Vorjahren ist die Tagung »Perspektive Begabung« (#pb18) auch diesmal auf reges Interesse gestoßen und bereits komplett ausgebucht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Teilnahme nur für angemeldete Besucher möglich ist.


MODERATION


  • Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft, Teltow
  • Volker Groß, Hörfunkmoderator Radio Bonn/Rhein-Sieg, Bonn




AB 8:00 UHR REGISTRIERUNG UND BEGRÜSSUNGSKAFFEE


AB 8:00 UHR STÄRKEN-TOOL
  • Sinus, Büro für Kommunikation GmbH, Köln

9:15 UHR BEGRÜSSUNG
  • PD Dr. Elke Völmicke, Geschäftsführerin Bildung & Begabung, Bonn

9:45 UHR TALK
  • Bundesministerin Anja Karliczek, MdB
    Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
  • Tobias Lohmann
    Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft, Hannover
  • Heinz-Peter Meidinger
    Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Berlin
  • Prof. Dr. Margrit Stamm
    Professorin em. an der Universität Fribourg und Direktorin des Forschungsinstituts Swiss Education, Aarau (Schweiz)
  • Mehr
    Talententwicklung wird meist immer noch gleichgesetzt mit einem Bildungsweg, der vom Gymnasium über das Abitur in ein Studium mündet. Für die Statistik zählt ein Kind aus einem Akademikerelternhaus, das eine Lehre beginnt, sogar als Bildungsabsteiger. Dabei bietet gerade die berufliche Bildung viele Möglichkeiten, die eigenen Stärken zu entfalten. Es gilt daher, die Jugendlichen bei dieser bedeutenden Weichenstellung gut zu begleiten und ihnen frühzeitig Orientierung und praxisorientierte Optionen aufzuzeigen. Wir diskutieren, was schon gut gelingt – und welche Herausforderungen aus Sicht von Politik, Schule, Wirtschaft und Wissenschaft noch bestehen.

10:30 UHR ZUM AUFTAKT MUSIK
  • Darius Zander und Tobias Born, Musiker, Köln

  • ANSCHLIESSEND GESPRÄCH
  • Alumni der Vorbilder- und TalentAkademien von Bildung & Begabung
  • Mehr
    Um gute Entscheidungen für die berufliche Zukunft zu treffen, ist es wichtig, sich der eigenen Talente bewusst zu werden und diese weiterzuentwickeln. Während der Tagung machen sich die Jugendlichen in einem Workshop auf den Weg, ihre Stärken und Interessen zu entdecken. Gemeinsam mit Darius Zander und Tobias Born erarbeiten sie daraus einen Song, den sie zum Abschluss der Tagung auf der Bühne präsentieren.

11:00 UHR
KAFFEEPAUSE UND AUSSTELLUNG


11:45 UHR VORTRÄGE UND PRAXISFOREN


12:45 UHR MITTAGSPAUSE UND AUSSTELLUNG

13:45 UHR VORTRÄGE UND PRAXISFOREN


14:45 UHR KAFFEEPAUSE UND AUSSTELLUNG

15:15 UHR VORTRAG
  • Wie Berufsorientierung sich verändert
  • Dr. Steffi Burkhart, Speakerin und Unternehmensberaterin für Zukunftsentwicklungen, Köln
Mehr
Wir leben heute in einer Welt, die zunehmend volatil, unsicher, komplex und ambivalent ist. Die Digitalisierung wird dazu führen, dass rund zwei Drittel der Jobs, in denen die „Generation Z“ zukünftig arbeiten wird, heute noch gar nicht existieren. Millennials werden in ihrem Berufsleben vermutlich im Schnitt achtmal ihren Job wechseln, dabei dreimal die Branche. Der demografische Wandel ist ein weiterer Megatrend. Die Unternehmen befinden sich bereits jetzt im Kampf um Talente und Nachwuchskräfte. All diese Veränderungen machen neue Fähigkeiten unabdingbar. Wir müssen Menschen dazu befähigen, mit und neben immer intelligenteren Maschinen zu arbeiten, statt mit ihnen zu konkurrieren. Gefragt sind Teamwork, Kreativität, soziale Intelligenz, Selbstkompetenz und digitale Kompetenzen. Für junge Menschen eröffnen sich so viele Chancen und Möglichkeiten, ein abwechslungsreiches Berufsleben zu durchleben.


16:15 UHR SCHULE.AUS.KLANG
  • Darius Zander und Tobias Born, Musiker, Köln
  • Alumni der Vorbilder- und TalentAkademien von Bildung & Begabung

16:30 UHR ENDE DER TAGUNG





VORTRAG 1: Nur im Ganzen gut: Berufsorientierung als Gesamtaufgabe
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Prof. Dr. Rudolf Schröder, Professor für Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung, Universität Oldenburg Mehr
Potenzialanalysen, Beratungsangebote, Praxiskontakte: Berufliche Orientierung gehört zu den Kernaufgaben guter Schulen. Doch häufig stehen solche Angebote unverbunden nebeneinander und können dann ihre Wirkung nicht optimal entfalten. Wie sich das vermeiden lässt und warum berufliche Orientierung nur als schulische Gesamtaufgabe unter Einbeziehung des Unterrichts gelingen kann, erläutert Rudolf Schröder in seinem Vortrag. Die Teilnehmenden erfahren, wie gute Konzepte aussehen, die Berufsorientierung als schulische Querschnittsaufgabe umsetzen und dabei das Kollegium und externe Kooperationspartner als Teamplayer einbeziehen.




VORTRAG 2: „Mama hat gesagt…“ – Der Einfluss von Schule und Eltern auf Berufswahlprozesse
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Prof. Dr. Markus Neuenschwander, Professor für Pädagogische Psychologie der Pädagogischen Hochschule FHNW, Solothurn (Schweiz) Mehr
Die Entscheidung für einen Beruf ist ein komplexer Prozess, der durch viele Faktoren beeinflusst wird. Für die Jugendlichen spielen die Eltern eine zentrale Rolle im Berufswahlprozess. Eltern können die Stärken und Schwächen ihrer Kinder in der Regel recht gut einschätzen. Sie unterstützen ihre Kinder und motivieren sie im Orientierungsprozess. Nicht immer haben sie aber einen guten Überblick über die beruflichen Optionen, weil sie möglicherweise aus einer stark subjektiv geprägten Perspektive agieren und oder weil die Kinder ihre eigenen Träume erfüllen sollen. Die Schule erhält eine wichtige Schlüsselrolle vor allem bei Kindern, deren Eltern ihre Kinder nicht unterstützen können. Markus Neuenschwander greift in seinem Vortrag die Frage nach dem Einfluss von Schule und Eltern auf den Berufswahlprozess von Jugendlichen in der Sekundarstufe I auf und erläutert, welche Schlussfolgerungen Bildungsverwaltungen, Schulleitungen und Lehrkräfte daraus ziehen können.




FORUM 1: Im Gespräch mit erfolgreichen Schulen Mehr
Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung professionell begleiten – wie machen das die anderen? In diesem Intensiv-Forum lüften zwei erfolgreiche Schulen, moderiert von Stefan Wolf (Peter Gläsel Stiftung), ihre Geheimnisse und stellen jeweils einen erfolgreichen Ansatz ihrer Arbeit vor. Anschließend kommen Sie in einem Exklusiv-Labor ins Gespräch. Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Moderiert von
Stefan Wolf, Geschäftsführer Peter Gläsel Stiftung, Detmold
Koordiniert von
Stefanie Özmen, Projektkoordinatorin Peter Gläsel Stiftung, Detmold

Vom Gießkannenprinzip zum Berufswahl-Coaching
Heike Brandenburger, Lehrerin an der Luisenschule, Bielefeld
Christoph Müer, Lehrer an der Luisenschule, Bielefeld Mehr
Wie kann Berufswahlvorbereitung „passgenau“ gestaltet werden und jeder Schüler, jede Schülerin genau die Unterstützung bekommen, die er braucht? Die Luisenschule richtet seit einigen Jahren ihre Berufswahlorientierung konsequent individuell aus. Und musste sich neuen Fragen stellen: Woher kommen die personellen Ressourcen für individuelle Angebote? Auf welche Weise werden alle Schülerinnen und Schüler erreicht und wie lassen sich die Eltern einbinden? Christoph Müer stellt erste Schritte und Erfolge, aber auch den kreativen Umgang mit Schwierigkeiten vor.


Kooperationen erfolgreich gestalten
Ulrich Brosowski, didaktischer Leiter an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule, Löhne
Angela Friemel, Lehrerin an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule, Löhne Mehr
Um Jugendliche bei der Entscheidung für ihre Berufswahl kompetent zu begleiten, arbeitet die Bertolt-Brecht-Gesamtschule mit vielen externen Kooperationspartnern zusammen: Ausbildungsleiter bieten zum Beispiel Bewerbungstrainings für Schüler an. Experten aus Industrie, Handel oder Handwerk informieren über verschiedene Ausbildungsberufe und vermitteln Einblicke in den Berufsalltag. Angela Friemel von der Bertolt-Brecht-Gesamtschule stellt in diesem Praxisforum vor, worauf es bei der multiprofessionellen Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ankommt. Wie baut man Netzwerke auf und worauf muss man bei Kooperationen besonders achten?




FORUM 2: Persönlichkeit im Blick
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Dr. Nina Paulic, Trainerin, Mediatorin und Coach am Institut für Persönlichkeit, Köln Mehr
Um Jugendliche bei ihrem Werdegang zu unterstützen, ist es wichtig, ihre Persönlichkeit professionell zu erfassen und sie zu motivieren, ihre Potenziale zu entwickeln. Nach dem Credo moderner Führungsleitlinien in Industrie und Wirtschaft „Gleichbehandlung heißt nicht gleiche Behandlung“ regt Nina Paulic im Praxisforum an, die unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen von Schülerinnen und Schülern zu reflektieren. Sie vermittelt den Teilnehmenden praxisnahe Impulse, auf diese einzugehen. Dabei gilt es, die Perspektive zu wechseln, um Motive und Bedürfnisse der Lernenden zu erkennen, zu akzeptieren und zu berücksichtigen: Auch die Lehrperson sollte ihre Individualität kennen und in das Zusammenspiel einbringen. Die Forumsteilnehmer lernen moderne Erkenntnisse aus der Motivationsforschung und wissenschaftlich fundierte diagnostische Instrumente kennen.






FORUM 3: Potenziale entfalten mit Design Thinking
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Susanne Stövhase, Co Founderin des Education Innovation Lab (EIL), Berlin Mehr
Kommunikations- und Kollaborationsfähigkeit, Kreativität und Problemlösungskompetenz sind wichtige berufliche Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert. Schulen brauchen neue Lernformate, um die Entwicklung dieser Kompetenzen anzustoßen. Eine wirksame Methode, die immer größere Verbreitung findet, ist Design Thinking: Diese Methode bietet im Bereich Schulentwicklung viel Potenzial für die Gestaltung von innovativen Lernformaten. Im Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie sich Design Thinking auch für Fragen der beruflichen Orientierung einsetzen lässt und durchlaufen in einer Stunde einen Design Thinking Prozess in Kurzform anhand einer konkreten Frage- /Problemstellung. Sie erleben die Methode unmittelbar in der Anwendung.








FORUM 4: Praxisnahe Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium – so kann´s gelingen!
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Marion Hüchtermann und Yvonne Kohlmann, Geschäftsführerinnen SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland, Köln und Berlin Mehr
Berufsorientierung gehört an jede weiterführende Schule. Auch den Gymnasien stellt sich die Aufgabe, ihre Schüler zu unterstützen, den Übergang in die Arbeitswelt zu bewältigen, individuelle berufliche Perspektiven zu erkennen und Chancen des Anschlusses in der Berufswelt zu nutzen. Dies gilt für alle Fächer und Lehrkräfte. Kenntnisse über die ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge helfen den Jugendlichen bei der beruflichen Orientierung. Auch Praxiserfahrungen zum Beispiel im Schülerbetriebspraktikum kommen ihnen dabei zugute. Marion Hüchtermann und Yvonne Kohlmann bieten in ihrem Praxisforum Ideen, Instrumente und praktische Erfahrungen für die strukturelle Verankerung der Berufs- Studienorientierung im gymnasialen Schulalltag an.




FORUM 5: Let’s talk: Kommunikation und Reflexion in der Berufsorientierung
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Carolin Kunert, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berufsorientierungsprogramm des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn Mehr
Berufsorientierung bedeutet für Schülerinnen und Schüler, sich intensiv mit eigenen Interessen, Wünschen und Kompetenzen, aber auch mit den Anforderungen der Arbeitswelt zu beschäftigen. Dabei müssen die Jugendlichen immer wieder ihre Vorstellungen überprüfen und sich mit Selbst- und Fremdeinschätzung auseinandersetzen. Carolin Kunert macht im Praxisforum deutlich, warum es so wichtig ist, die Jugendlichen bei diesem Prozess qualifiziert zu begleiten und gibt Anregungen für eine gute Kommunikation und Reflexion.




FORUM 6: Changemanagement in der Berufsorientierung

11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Dr. Elmar Philipp, Berater, Fachbuchautor und Fortbildner, Lohmar Mehr
Die tiefgreifenden Veränderungen in der Berufswelt stellen Schulen vor komplexe Herausforderungen, um die Schüler beim Übergang in die Berufswelt professionell zu begleiten. Dies gilt für Angebote zur Berufsorientierung, aber auch für die Anforderungen an Schulkollegium und -leitung. Im Praxisforum zeigt Elmar Philipp, wie mit Changemanagement-Wissen solche Veränderungsprozesse gesteuert werden können. Damit Veränderungen gelingen, braucht es klare Ziele und Visionen, nachvollziehbare Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit sowie Vertrauen und Wertschätzung als Kernkompetenzen der Beteiligten. Im Sinne eines Leitfadens werden im Praxisforum zwölf Faktoren vorgestellt, die eins zu eins auf das schulische Übergangsmanagement bezogen werden können.




Forum 7: Professionell beraten
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Frank Ludden, Bildungsgangleiter des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung am Hermann-Emanuel-Berufskolleg, Steinfurt Mehr
Viele Schüler benötigen beim Übergang von der Schule in die berufliche Bildung Unterstützung und Beratung. Was zeichnet eine gute Kompetenz- und Berufsberatung aus? Frank Ludden erklärt im Praxisforum, wie Schüler angeleitet werden können, den Prozess ihrer beruflichen Orientierung selbst zu gestalten. Er stellt ein ressourcenorientiertes Beratungsmodell vor, das den Schülern hilft, ihre Fähigkeiten mit den Erwartungen ihres Wunschberufs abzugleichen. Die Teilnehmenden des Praxisforums lernen, wie sich Kompetenzen ermitteln lassen. Darauf aufbauend können sie anschließend je nach Interesse unterschiedliche Themen vertiefen: Kompetenzprofile, Auswertung von Fragebögen zur Kompetenzermittlung oder Gesprächs- und Fragetechniken für die Berufsberatung.


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Vortrag A: Berufsorientierung braucht Persönlichkeit
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Guido Kirst, Leiter Programmstelle Berufsorientierung beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn Mehr
Eine gelungene Berufsorientierung braucht mehr als Informationen über einzelne Berufsfelder: Sie stellt die Entwicklung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt. Nur wenn Jugendliche die Möglichkeit erhalten, eigene Stärken zu erkunden, sich wichtige Schlüsselkompetenzen anzueignen und befähigt werden, richtige Schlüsse aus einer Fülle von Informationen zu ziehen, können sie fundierte Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft treffen. Guido Kirst skizziert in seinem Vortrag einen ganzheitlichen, fachübergreifenden Ansatz und erläutert, was das in der Praxis bedeutet.




Vortrag B: Think twice! Geschlechtersensible Berufsorientierung
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland, Professorin i.R. für Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg Mehr
Feuerwehrmann und Krankenschwester: Berufe werden häufig mit einem bestimmten Geschlecht assoziiert. Wie kann es gelingen, berufsorientierende Maßnahmen so zu gestalten, dass sie geschlechtsunabhängig die vorhandenen Fähigkeiten und Interessen der Jugendlichen fokussieren? Hannelore Faulstich-Wieland erläutert in ihrem Vortrag, inwieweit Geschlechtsstereotype und Sozialisationsprozesse die Berufswahl beeinflussen. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Vorschläge für eine gendersensible Berufsorientierung, die in allen Fächern umgesetzt werden können.




FORUM A: Im Gespräch mit erfolgreichen Schulen Mehr
Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung professionell begleiten – wie machen das die anderen? In diesem Intensiv-Forum lüften zwei erfolgreiche Schulen, moderiert von Stefan Wolf (Peter Gläsel Stiftung), ihre Geheimnisse und stellen jeweils einen erfolgreichen Ansatz ihrer Arbeit vor. Anschließend kommen Sie in einem Exklusiv-Labor ins Gespräch. Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Moderiert von
Stefan Wolf, Geschäftsführer Peter Gläsel Stiftung, Detmold
Koordiniert von
Stefanie Özmen, Projektkoordinatorin Peter Gläsel Stiftung, Detmold

Vom Gießkannenprinzip zum Berufswahl-Coaching
Heike Brandenburger, Lehrerin an der Luisenschule, Bielefeld
Christoph Müer, Lehrer an der Luisenschule, Bielefeld Mehr
Wie kann Berufswahlvorbereitung „passgenau“ gestaltet werden und jeder Schüler, jede Schülerin genau die Unterstützung bekommen, die er braucht? Die Luisenschule richtet seit einigen Jahren ihre Berufswahlorientierung konsequent individuell aus. Und musste sich neuen Fragen stellen: Woher kommen die personellen Ressourcen für individuelle Angebote? Auf welche Weise werden alle Schülerinnen und Schüler erreicht und wie lassen sich die Eltern einbinden? Christoph Müer stellt erste Schritte und Erfolge, aber auch den kreativen Umgang mit Schwierigkeiten vor.


Kooperationen erfolgreich gestalten
Ulrich Brosowski, didaktischer Leiter an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule, Löhne
Angela Friemel, Lehrerin an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule, Löhne Mehr
Um Jugendliche bei der Entscheidung für ihre Berufswahl kompetent zu begleiten, arbeitet die Bertolt-Brecht-Gesamtschule mit vielen externen Kooperationspartnern zusammen: Ausbildungsleiter bieten zum Beispiel Bewerbungstrainings für Schüler an. Experten aus Industrie, Handel oder Handwerk informieren über verschiedene Ausbildungsberufe und vermitteln Einblicke in den Berufsalltag. Angela Friemel von der Bertolt-Brecht-Gesamtschule stellt in diesem Praxisforum vor, worauf es bei der multiprofessionellen Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ankommt. Wie baut man Netzwerke auf und worauf muss man bei Kooperationen besonders achten?




Forum B: Professionell beraten
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Frank Ludden, Bildungsgangleiter des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung am Hermann-Emanuel-Berufskolleg, Steinfurt Mehr
Viele Schüler benötigen beim Übergang von der Schule in die berufliche Bildung Unterstützung und Beratung. Was zeichnet eine gute Kompetenz- und Berufsberatung aus? Frank Ludden erklärt im Praxisforum, wie Schüler angeleitet werden können, den Prozess ihrer beruflichen Orientierung selbst zu gestalten. Er stellt ein ressourcenorientiertes Beratungsmodell vor, das den Schülern hilft, ihre Fähigkeiten mit den Erwartungen ihres Wunschberufs abzugleichen. Die Teilnehmenden des Praxisforums lernen, wie sich Kompetenzen ermitteln lassen. Darauf aufbauend können sie anschließend je nach Interesse unterschiedliche Themen vertiefen: Kompetenzprofile, Auswertung von Fragebögen zur Kompetenzermittlung oder Gesprächs- und Fragetechniken für die Berufsberatung.


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Forum C: Potenziale entfalten mit Design Thinking
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Susanne Stövhase, Co Founderin des Education Innovation Lab (EIL), Berlin Mehr
Kommunikations- und Kollaborationsfähigkeit, Kreativität und Problemlösungskompetenz sind wichtige berufliche Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert. Schulen brauchen neue Lernformate, um die Entwicklung dieser Kompetenzen anzustoßen. Eine wirksame Methode, die immer größere Verbreitung findet, ist Design Thinking: Diese Methode bietet im Bereich Schulentwicklung viel Potenzial für die Gestaltung von innovativen Lernformaten. Im Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie sich Design Thinking auch für Fragen der beruflichen Orientierung einsetzen lässt und durchlaufen in einer Stunde einen Design Thinking Prozess in Kurzform anhand einer konkreten Frage- /Problemstellung. Sie erleben die Methode unmittelbar in der Anwendung.






Forum D: Perspektive Zukunft: Instrumente für eine erfolgreiche Berufs-Orientierung
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung Pro Ausbildung, Düsseldorf Mehr
Schulen, aber auch außerschulische Bildungseinrichtungen sind immer stärker gefordert, Jugendliche bei ihrer Berufs- und Lebensplanung kompetenzorientiert zu begleiten. Junge Menschen brauchen Perspektiven für ihre Zukunft. Wie können wir sie bestmöglich dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten, Neigungen und Talente zu entdecken und ihnen bei der Suche nach passenden beruflichen Optionen die nötige Orientierung und Sicherheit bieten? Christoph Sochart zeigt im Praxisforum auf, warum eine präventiv- und stärkenorientierte Studien- und Berufsorientierung eine anspruchsvolle Führungsaufgabe ist. Er stellt konkrete Instrumente für diesen Prozess vor und gibt Tipps, wie eine hohe Wirksamkeit erzielt werden kann. Die Teilnehmenden des Forums können vorab Fragen und Anregungen einreichen unter dem Stichwort „Perspektive Zukunft“ an: sochart@unternehmerschaft.de.




Forum E: „Irgendwas mit Medien!“ Apps und digitale Plattformen zur beruflichen Orientierung

13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs, Juniorprofessorin für Pädagogik an der TU Kaiserslautern Mehr
Digitale Medien prägen unseren Alltag: In den vergangenen Jahren sind viele Plattformen und Apps entstanden, die sowohl schulisches Lernen als auch Berufsorientierung unterstützen können. Ihr Einsatz erlaubt Einblicke in die Berufswelt und damit verbundene Möglichkeiten. Außerdem befördern sie bei den Schülern einen kompetenten Umgang mit Medien. Herausfordernd bleibt es allerdings, sich im Dschungel der Angebote zurechtzufinden. Im Praxisforum geht Mandy Schiefner-Rohs gemeinsam mit den Teilnehmenden auf aktuelle Medienentwicklungen ein. Außerdem werden verschiedene Apps und Plattformen ausprobiert. Ziel des Forums ist es, darüber ins Gespräch zu kommen, wie digitale Medien sinnvoll in ein Schulkonzept zur beruflichen Orientierung eingebettet werden können.


Mitbringen für Forum:   Smartphone oder Tablet




FORUM F: Persönlichkeit im Blick
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Dr. Nina Paulic, Trainerin, Mediatorin und Coach am Institut für Persönlichkeit, Köln Mehr
Um Jugendliche bei ihrem Werdegang zu unterstützen, ist es wichtig, ihre Persönlichkeit professionell zu erfassen und sie zu motivieren, ihre Potenziale zu entwickeln. Nach dem Credo moderner Führungsleitlinien in Industrie und Wirtschaft „Gleichbehandlung heißt nicht gleiche Behandlung“ regt Nina Paulic im Praxisforum an, die unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen von Schülerinnen und Schülern zu reflektieren. Sie vermittelt den Teilnehmenden praxisnahe Impulse, auf diese einzugehen. Dabei gilt es, die Perspektive zu wechseln, um Motive und Bedürfnisse der Lernenden zu erkennen, zu akzeptieren und zu berücksichtigen: Auch die Lehrperson sollte ihre Individualität kennen und in das Zusammenspiel einbringen. Die Forumsteilnehmer lernen moderne Erkenntnisse aus der Motivationsforschung und wissenschaftlich fundierte diagnostische Instrumente kennen.








Aktuelle Infos rund um die Perspektive Begabung:
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RÜCKBLICK
Sie möchten einen (Rück-)blick auf unsere Fachtagung »Perspektive Begabung« in den vergangenen Jahren werfen? Unter folgenden Links finden Sie ausführliche Tagungsdokumentationen:

  • Tagung 2018: »Perspektive Begabung:
    SMART – Fördern in der digitalen Welt«
    • Tagung 2017: »Perspektive Begabung:
      Begabung braucht Persönlichkeit«
      • Tagung 2016: »Perspektive Begabung:
        Diversität als Chance«
      • Tagung 2015: »Perspektive Begabung:
        Potenziale im Blick«
        • »Perspektive Begabung:
          Nachhaltig Fördern«
        • Tagung 2013: »Perspektive Begabung:
          Kompetenzentwicklung und Begabung«
        • Tagung 2011: »Perspektive Begabung:
          Talente für Deutschland«
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