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"Talente für Deutschland" – ein Veranstaltungsrückblick

Mehr als 230 Gäste in der Deutschen Welle

Mit dem Motto "Talente für Deutschland" bringt Bildung & Begabung sein Engagement auf eine kurze Formel. Am 30. November 2011 wurde dieses Motto in der Deutschen Welle in Bonn mit viel Leben gefüllt – und kontrovers diskutiert. Mehr als 230 Gäste im Saal erlebten auf dem Podium prominente Bildungsforscher und -praktiker. Mindestens genauso groß war das Interesse an den Alumni der Förderprojekte, die berichteten, wie ihnen eine Teilnahme an einem Wettbewerb oder einer Schülerakademie besonderen Schwung mitgegeben hat. Einer von ihnen führte durch den Abend: Ingo Zamperoni, ARD-Moderator und selbst Preisträger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen.

Abendveranstaltung und Fachtagung

  • Das detaillierte Programm und die Einladung zu beiden Veranstaltungsteilen steht weiter zum Nachlesen bereit.
  • Zur Dokumentation der Fachtagung "Perspektive Begabung".

"Perspektive Begabung": Video-Serie präsentiert vier Blickwinkel

Wie fördern wir Begabungen? Welche Innovationen an unseren Schulen sind wirklich sinnvoll? Vor der Fachtagung "Perspektive Begabung" am 1. Dezember 2011 zeigt Bildung & Begabung vier Experten-Meinungen aus diesem Themenkosmos.

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Bericht im General-Anzeiger

Der General-Anzeiger in Bonn berichtet unter der Überschrift "Talente finden und fördern" über die Veranstaltung am 30. November 2011.

Angela von Wietersheim

Angela von Wietersheim

  • Leiterin Wissen­schafts­transfer
  • (02 28) 959 15-91

Zamperoni erzählte, wie er selbst erfahren hat, dass sich Ausdauer und Motivation auszahlen – nach seinem Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen konnte er an einem Sommerprogramm an der Johns Hopkins University in Baltimore teilnehmen.

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Im Fokus stand zu Beginn der Veranstaltung vor allem der Ausbau von Bildung & Begabung zum Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland. Was das inhaltlich heißt, stellte Geschäftsführerin Elke Völmicke in der Eröffnungsrunde im Gespräch mit Ingo Zamperoni vor.

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Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, erinnerte an die Gründung von Bildung & Begabung aus Initiative des Stifterverband im Jahr 1985. Damals, so Schlüter, seien Gesellschaft, Politik und Bildungsforschung sehr vorsichtig mit Begriffen wie "Begabung" und "Talent" umgegangen. Das habe sich zum Glück heute geändert. Bildung & Begabung ist für ihn ein herausragendes Beispiel für die Zusammenarbeit von Privat und Staat.



Nicht nur in der Theorie über die Förderung junger Leute sprechen: Das war das Ziel der Veranstaltung in der Deutschen Welle. Drei Alumni der Förderprojekte – mit Moderator Ingo Zamperoni sogar vier – berichteten über die Erfahrungen, die Sie gesammelt haben. Bischan Sharifi, der im September die erste VorbilderAkademie von Bildung & Begabung besucht hat, sagt, dass er viel Selbstvertrauen gewonnen hat. Neben der fachlichen Förderung hob er gerade die Gemeinschaft hervor, den Austausch mit anderen jungen Leuten:

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Höhepunkt der Abendveranstaltung war die Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Bildungsforschung und -praxis, Begabungsförderung und Wirtschaft. Konsens der Runde war: In Deutschland bleiben noch zu viele begabte junge Leute unerkannt. Auf die Gründe dafür blickten die Experten aber aus verschiedenen Winkeln. Autor Werner Siefer ("Das Genie in mir") forderte mehr Gelassenheit und weniger Aktionismus:

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Die Runde stimmte überein: Ein Begabungs- oder Talentbegriff, der sich statisch an der Messung eines Quotienten orientiert, ist kaum hilfreich, den Anforderungen der Wissensgesellschaft zu begegnen. Eckhard Klieme, Leiter der deutschen PISA-Studie, forderte eine neue Anerkennungskultur an den Schulen, die sowohl Spitzenleistungen honoriert als auch individuelle Verbesserungen eines Schülers. Gerade Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte seien extrem motiviert, Bildungsangebote zu nutzen. Bislang werde dieses Leistungspotential aber zu selten abgerufen.

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Was bedeutet Talent? – Ein etwas anderer Blick

Der Kurzfilm wurde in der Deutschen Welle zum ersten Mal gezeigt. Er zeigt nachdenkliche, kritische und humorvolle Antworten auf die Fragen, die am 30. November diskutiert wurden.