Fachtagung #pb17:
»Begabung braucht Persönlichkeit«

Fachtagung von Bildung & Begabung am 9. Mai 2017 - AUSGEBUCHT

Die Tagung ist auf sehr großes Interesse gestoßen und bereits ausgebucht. Gerne können Sie sich über den Button in der rechten Spalte auf die Warteliste setzen lassen.
Für alle diejenigen, die nicht live dabei sein können, planen wir eine Dokumentation der Tagung via Podcast & Co. Wir informieren rechtzeitig darüber vor der Veranstaltung.

Noch freie Plätze gibt es in unseren Praxis-Workshops im Nachgang zur Fachtagung. Sie finden im September und November 2017 in Köln statt. Alle Informationen in der rechten Spalte unten.

»Begabung braucht Persönlichkeit»


  • Dienstag, 9. Mai 2017
    9:30 - 16:30 Uhr
  • Maternushaus
    Kardinal-Frings-Straße 1-3
    50668 Köln (Nähe Hbf.)
  • Das Kurzprogramm der Tagung steht hier zum Download bereit.
  • Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Nach der Tagung gibt es hier Videos und Podcasts rund um die #pb17.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei
    inkl. Mittagessen & Kaffeepausen.
    Reise- oder Übernachtungskosten werden nicht erstattet.
  • Die Tagung wird gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stifterverband und Peters-Beer-Stiftung.

Programm
  • Programm
  • 211,94 KB
#pb17 Flyer zum Download

Anerkennung als Lehrerfortbildung

Die Fachtagung »Perspektive Begabung: Bildung braucht Persönlichkeit« wurde in allen Bundesländern zur Zertifizierung angemeldet.
Die Regelungen der einzelnen Bundesländer sehen Sie in dieser Übersicht.

Anreise

Die Tagung findet im Maternushaus in Köln statt, 700 m entfernt von Dom und Hauptbahnhof.

Maternushaus
Kardinal-Frings-Straße 1-3
50668 Köln
www.maternushaus.de

Anfahrtsskizze und Infos zu DB-Tickets mit Sonderkonditionen finden Sie unter
Mehr

Anfahrtsskizze zum Maternushaus



Parken: Eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen steht gegen Gebühr in der Tiefgarage des Maternushauses zur Verfügung. Nähere Informationen

ÖPNV: Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie ein Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn zu Sonderkonditionen buchen (Hin- und Rückfahrt deutschlandweit ab 99 EUR). Informationen zur Buchung hier.

Unterkunft

Im Maternushaus ist bis zum 29. März 2017 ein Zimmerkontingent vorreserviert. Bitte geben Sie bei der Buchung den Buchungscode »Fachtagung Perspektive Begabung 2017« an

Nähere Infos zu Hotels und City-Tax
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Hotelübernachtung vom
8. bis 9. Mai 2017


Weitere Hotels finden sie auf den Seiten der KölnTourismus GmbH. Da im Mai Messe-Saison in Köln ist, empfehlen wir eine frühzeitige Reservierung.

Maternushaus
Kardinal-Frings-Straße 1-3
50668 Köln
Telefon: (022) 1 63 12 08
Fax: (0221) 1 63 12 15
Einzelzimmer: 98 € inkl. Frühstück
Doppelzimmer: 138 € inkl. Frühstück
Buchungen unter (0221) 1 63 12 08 oder per E-Mail

City Tax
Bitte beachten Sie, dass die Stadt Köln seit dem 1.10.2010 eine Kulturförderabgabe in Höhe von 5% des Brutto-Logispreises von allen Übernachtungsgästen erhebt. Nur bei Vorlage einer Dienstreisebescheinigung (Download-Link), die Sie vorher ausfüllen und von Ihrem Arbeitgeber unterschreiben lassen müssen, wird diese Abgabe nicht erhoben. Ansonsten sind die Kölner Hotels gesetzlich verpflichtet, die Gebühr einzufordern und dem Gast gesondert auf der Rechnung auszuweisen.

Ausführliche Infos zur Kulturförderabgabe finden Sie hier.

Teilnahmeurkunde

Am Ende des Veranstaltungstages
liegt für alleTeilnehmenden eine Teilnahmeurkunde an der Registrierung im Foyer bereit.

Angela von Wietersheim

Angela von Wietersheim

  • Leiterin Wissen­schafts­transfer
  • (02 28) 959 15-91

Britta Kühr-Kläs

Britta Kühr-Kläs

  • Veranstaltungs-management
  • (02 28) 959 15-90

Praxis-Workshops

Bildung & Begabung bietet 2017 im Nachgang zur Fachtagung zwei Fortbildungsangebote an:

09.05.2017, Maternushaus, Köln
Ein kluger Kopf ist nicht alles: Unsere gesamte Persönlichkeit bestimmt wesentlich mit, was wir aus unseren Interessen, Stärken und Chancen machen. »Begabung braucht Persönlichkeit« steht daher 2017 im Fokus der Fachtagung Perspektive Begabung (#pb17) im Maternushaus in Köln.

Was braucht es, damit sich Kinder und Jugendliche für ein selbstbestimmtes Leben gut entwickeln? Wie sieht eine Förderung aus, die jedes Kind mit seinem individuellen Charakter in den Mittelpunkt stellt, gleichzeitig aber auch den Lehrkräften gerecht wird? Und mit welchen Methoden können Talentförderer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen?

Die Fachtagung #pb17 von Bildung & Begabung wirft den Blick in die Zukunft und damit auf Persönlichkeitsmerkmale und Kompetenzen, die künftig besonders wichtig sein werden: für das persönliche Wachstum junger Menschen, aber auch für Talentförderer selbst.

Zukunftsforscher, Wissenschaftler, Lehrkräfte, Trainer und andere Experten sprechen über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Lehrkompetenzen und geben Best-Practice-Einblicke. Neben Vorträgen und Praxisforen erwarten Sie vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.


PROGRAMM



Moderation:
Tom Hegermann, Journalist und WDR-Moderator, Haan
Volker Groß, Hörfunkmoderator Radio Bonn/Rhein-Sieg, Bonn

Ab 8:30 Uhr --- Teilnehmerregistrierung und Begrüßungskaffee

9.30 Uhr --- Begrüßung
PD Dr. Elke Völmicke,
Geschäftsführerin Bildung & Begabung, Bonn

9:45 Uhr --- Keynote und Diskussion
Talent braucht Persönlichkeit. Was aber braucht Persönlichkeitsentwicklung?

Constance Cauers, Regisseurin und Leiterin des Jungen Volkstheaters, Wien
Margret Rasfeld, Bildungsinnovatorin und ehem. Leiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum
Peter Spiegel, Zukunftsforscher, Initiator und Leiter des GENISIS Institute, Berlin
Live-Visualisierung mit Miriam und Marko Hamel, Visual Selling®, Erfurt
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Drei Perspektiven, ein Sujet: Ein Zukunftsforscher, eine Schulleiterin und eine Theaterregisseurin beschäftigen sich mit den Rahmenbedingungen von Persönlichkeitsentwicklung. Welche Merkmale und Kompetenzen hat eine Person, die für die Herausforderungen der Zukunft gut gewappnet ist? Wie sieht Schule aus, wenn man sie als Erlebnisraum für Persönlichkeitsentwicklung für Schüler, Eltern und Lehrer begreift? Und was kommt raus, wenn sich Schüler im biografischen Theater mit dem Thema Zukunft beschäftigen? Für jeweils acht Minuten haben Peter Spiegel, Margret Rasfeld und Constance Cauers die Bühne für sich. Dann wird das Gesamtbild durch eine interaktive Diskussion zwischen Bühne und Publikum und Ihren Anregungen zum Thema ergänzt. Apropos: Live-Visualisierer setzen die Statements und Ihre Fragen während der Diskussion in Bildwelten um. Das können Sie sich noch gar nicht richtig vorstellen? Genau darum geht’s! Lassen Sie sich ein auf einen Kreativprozess, der ungewohnte Perspektiven einnimmt, Ihre Imagination befeuert und neue Impulse gibt.


11:00 Uhr --- Kaffeepause, Gesprächsrunden und Kreativstationen
mit der Künstlerin Doris Scheuermann


11:45 Uhr --- Vorträge (parallel)

Vortrag 1
Schule für Persönlichkeit

Prof. Dr. Gabriele Weigand, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
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»Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bringen die Zeit in Bewegung«, schrieb Oscar Wilde Ende des 19. Jahrhunderts. Gabriele Weigand zeigt auf, warum Persönlichkeitsbildung auch im digitalen Zeitalter das Ziel von Bildung sein muss. Damit Kinder und Jugendliche sich zu Persönlichkeiten heranbilden können, brauchen sie die Möglichkeit, selbst Verantwortung für ihren Bildungsprozess zu übernehmen, und den Raum, diesen aktiv zu gestalten. Für Schulen und außerschulische Lernorte bedeutet das einen Perspektivwechsel: Lehrpersonen und pädagogische Fachkräfte müssen nicht nur auf die individuellen Vorstellungen, Ziele und Rückmeldungen junger Menschen hören, sondern auch ihr Handeln daran ausrichten. Gabriele Weigand erläutert, wie das im Schulalltag funktionieren kann – und zeigt, dass der Fokus auf Persönlichkeitsbildung in der Praxis sogar entlastend sein kann.


Vortrag 2
Musik Refugium: Persönlichkeitsentwicklung eröffnet Zukunftschancen

Anja Kittlitz, Leiterin von SchlaU - Werkstatt für Migrationspädagogik, München
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Bildung und Persönlichkeitsentwicklung für diejenigen, die im regulären öffentlichen Schulsystem (noch) keinen Platz finden: Mit schulanalogem Unterricht führt die SchlaU-Schule junge Geflüchtete von 16 bis 25 Jahren zu einem staatlichen Schulabschluss. Das Konzept setzt verstärkt auf die Förderung persönlicher Kompetenzen und die Entwicklung einer Zukunftsvision für jeden Einzelnen. In einem durchlässigen Klassenstufensystem erarbeiten die Jugendlichen neben schulischem Wissen auch Strategien der Lebensgestaltung und haben die Chance, ihre Fähigkeiten und Interessen auszuloten. Wie das gelingt, erläutert Anja Kittlitz am Beispiel des Projekts »Musik Refugium«.


Vortrag 3
Ich will! – Identitätsstiftende Persönlichkeitsentwicklung

Gerhard Regenthal, Leiter und Inhaber der Corporate Identity Akademie, Braunschweig
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Wer nicht weiß, wer er ist, hat auch kein Ziel und kann sich schnell verlaufen: Gerhard Regenthal macht deutlich, dass Fachwissen und Anwendungskompetenzen nicht ausreichen, um junge Menschen auf die Zukunft vorzubereiten. Um selbstreguliert, zielorientiert und verantwortlich denken und konsequent handeln zu können, ist eine identitätsstiftende Persönlichkeitsentwicklung essenziell. Dazu braucht es eigenen Antrieb: das «Wollen wollen«. Im Fokus steht daher die Herausforderung, Kinder und Jugendliche in der Ausbildung ihrer intrinsischen Motivation zu unterstützen – und das eigene Ich zu entwickeln.


Vortrag 4
Kompetenzen trainieren: Es ist nie zu spät, sich selbst zu entwickeln

Dr. Udo Kliebisch, Fachleiter im Kernseminar am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung, Dortmund
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Persönlichkeitsentwicklung ist Kompetenzentwicklung. Vor jeder Entwicklung steht jedoch eine gute Diagnostik: Wie sieht mein Kompetenzprofil aus und wie das meiner Schülerinnen und Schüler? Wie nützlich sind diese Profile im Schulalltag? Wo behindern sie mein pädagogisches Handeln oder die Lernmöglichkeiten meiner Schülerinnen und Schüler? Kompetenzen zu entdecken, zu nutzen und zu entwickeln umfasst Selbst-Wahrnehmung, Selbst-Erkenntnis und Selbst-Training. In seinem Vortrag gibt Udo Kliebisch Tipps für ein effektives Kompetenz-Management.


Vortrag 5
Selbststeuerung: Wenn die Persönlichkeit prokrastiniert …

Ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Hofmann, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg
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Viele Kinder und Jugendliche verspüren das Bedürfnis, sich intensiv mit einer bestimmten Sache zu beschäftigen und wollen dabei an Kompetenz gewinnen. Zwischen diesem Wunsch und der tatsächlichen Realisierung liegt aber für einige eine schwer zu überwindende Kluft: Gleichzeitig fühlen sie sich von einem Thema angezogen wie auf Distanz gehalten und schieben die Beschäftigung damit schließlich auf. Franz Hofmann macht in seinem Vortrag deutlich, wie Selbststeuerungsfähigkeit und Leistungsmotivation zusammenhängen. Er erläutert das Phänomen anhand psychologischer Thesen und zieht pädagogische Konsequenzen. Außerdem gibt er Tipps, wie Pädagogen die persönlichkeitshinderliche Prokrastination erkennen und die Selbststeuerungsfähigkeiten von Schülern unterstützen können, damit Kinder und Jugendliche bedürfniskongruent handeln können.


12:30 Uhr --- Mittagspause, Gesprächsrunden und Kreativstationen
mit der Künstlerin Doris Scheuermann


13:30 Uhr --- Praxisforen (parallel)

Forum 1
Herausforderung stärkt Persönlichkeit

Margret Rasfeld, Bildungsinnovatorin und ehem. Leiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum & Leonie Merz und Jamila Tressel, Schülerinnen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum
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An der Evangelischen Schule Berlin Zentrum steht »Herausforderung» im Stundenplan. Gemeinsam mit Margret Rasfeld berichten zwei Schülerinnen von »ihrer» Herausforderung, die sie während einer dreiwöchigen Reise ohne ihre Lehrer gemeistert haben. Die pädagogische Theorie spricht für diesen unkonventionellen Ansatz. Zahlreiche Forschungsarbeiten belegen: Sich Ziele zu setzen, eine Vision zu verfolgen, Herausforderungen zu bestehen und dabei Erfahrungen von Selbstwirksamkeit zu machen, fördert die Persönlichkeitsentwicklung. Doch trotz internationaler Empfehlungen ist das informelle »Just-in-Time Lernen im Leben« bisher kaum in schulische Strukturen integriert. Lassen Sie sich inspirieren von Erfahrungen, Praxisbeispielen und »Herausforderungen« aus Berlin.


Forum 2
Ich bin da, ich bin da, ich bin sowas von da!

Constance Cauers, Regisseurin und Leiterin des Jungen Volkstheaters, Wien
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Können szenische Elemente aus der Theaterarbeit die Persönlichkeitsentwicklung fördern? Sie können! Moderne Ansätze der Theaterpädagogik entsprechen in hohem Maße den Erkenntnissen heutiger Lern- und Hirnforschung. Theatrales Agieren fördert soziale Kompetenzen, trägt aber auch zur Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit bei. Die Lernenden erfahren sich beim Theaterspielen in Interaktionsprozessen und werden sicherer im eigenen Handeln und Auftreten. Das geht einher mit einer Stärkung des Selbstwertgefühls. Constance Cauers gibt Einblick in das Theater- und Präsenztraining zur Persönlichkeitsstärkung von Kindern und Jugendlichen. In ihrem Praxisforum lernen Sie Übungen kennen, um die eigenen Handlungen und Reaktionen genauer wahrzunehmen und sich in neuen Ausdrucksweisen der eigenen Persönlichkeit zu entdecken.


Forum 3
Förderliche Führungsstile

Ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Hofmann, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg
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Welches Führungsverhalten fördert Persönlichkeitsentwicklung? Für Kinder und Jugendliche sind erwachsene Bezugspersonen wichtige Schlüsselfiguren auf ihrem Entwicklungsweg. Sie sind Vorbilder im Hinblick auf Begabungen und Interessen, aber genauso in puncto Selbststeuerungsfähigkeit. Daher kommt der Interaktionsqualität zwischen Pädagogen und Lernenden eine entscheidende Bedeutung zu. Franz Hofmann gibt einen Überblick über die verschiedenen Arten von pädagogischem Interaktionsverhalten und ihre Konsequenzen zur Begabungsausschöpfung. Einen Schwerpunkt bilden die Chancen und Risiken der einzelnen Führungsstile im Lerncoaching. Im praktischen Teil werden diese Überlegungen anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer vertieft.


Forum 4
Selbst-Coaching für Schüler in fünf Schritten

Gerhard Regenthal, Leiter und Inhaber der Corporate Identity Akademie, Braunschweig
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Eigenverantwortlich Lernen allein macht noch keine Persönlichkeit: Schülerinnen und Schüler müssen auch ein selbstreguliertes, zielorientiertes und vor allem verantwortliches Handeln entwickeln. Die Ausbildung von selbstverantwortlichem Tun bedeutet eine große Herausforderung und wird in Schulen noch zu wenig begleitet. Anhand von Praxisbeispielen stellt Gerhard Regenthal ein neues Rollenverständnis von Lehrenden und Lernenden vor und erläutert sein Selbst-Coaching Modell: In fünf Schritten können Sie Kinder und Jugendliche stärken, ihre Fähigkeiten und Ziele zu entdecken, Orientierung für ihren Lebensweg zu entwickeln und ihr Selbst zu erleben.


Forum 5
Im Gespräch mit: erfolgreichen Schulen

Schülerinnen und Schüler mit all ihren Unterschieden in ihrer Persönlichkeit fördern – wie machen das die anderen? In diesem Intensiv-Forum lüften erfolgreiche Schulen, moderiert von Tom Hegermann, das Geheimnis und stellen jeweils einen erfolgreichen Ansatz ihrer Arbeit vor. Anschließend kommen Sie in einem Exklusiv-Labor mit maximal 10 Teilnehmenden in den Austausch mit einem Experten zum Thema Ihrer Wahl. Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
  • Persönlichkeitsförderung: Begabtenklassen als Vorbild für reguläre Klassen?
    Ulf Cronenberg, Staatlicher Schulpsychologe am Deutschhaus-Gymnasium, Würzburg
    Mehr
    Enrichmentfächer, Projektarbeit, Praktika oder das neue Projekt »Herausforderung«: In den Modellklassen für besonders begabte Schüler am Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg ist Persönlichkeitsförderung ein zentrales pädagogisches Ziel. Aber: Sind diese Elemente der Begabtenklassen auch auf die regulären Klassen der Schule übertragbar? Schulpsychologe Ulf Cronenberg stellt sich die spannende Frage, »welche Formen der Persönlichkeitsförderung ohne Sonderkonditionen möglich sind und welche nicht«. Ein Kompetenzzentrum für Begabtenförderung in Bayern: www.deutschhaus.de
  • Kulturelle Bildung – ein Schlüssel zur Persönlichkeit
    Ruben Herzberg, Schulleiter der Klosterschule, staatl. GanztagsGymnasium und Kulturschule, Hamburg
    Mehr
    Kulturelle Vielfalt und Persönlichkeitsbildung – die Kulturschule im Hamburger Stadtteil St. Georg, deren Schülerschaft über 40 Muttersprachen spricht, zeigt wie das geht: Theater, Musik und Bildende Kunst spannen das »rote verbindende Band« im gesamten Curriculum. Individuelle Förderung ist möglich, und das mit Erfolg, sagt Schulleiter Ruben Herzberg: »Die Leistungsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler kann in hohem Maße von ihrer sozialen Lage und ihrer ethnischen Herkunft entkoppelt werden«. Auszeichnung mit dem Deutschen Schulpreis 2015. www.klosterschule-hamburg.de
  • SCHULe-MIT-WIR-KUNG: Persönlichkeitsbildung als Arbeitsprinzip
    Bettina Kubanek-Meis, Schulleiterin der Gesamtschule Barmen
    Mehr
    Kann Schule ein »lust- und leistungsorientierter Lern- und Lebensraum« sein, in dem Teilhabe in exzellenter Weise praktiziert wird, und zwar unter Beteiligung aller Schüler und Lehrkräfte? Die Gesamtschule Barmen kann, so die Laudatio zur Verleihung des Deutschen Schulpreises 2015. Welches Arbeitsprinzip macht dies möglich? Schulleiterin Bettina Kubanek-Meis stellt vor, wie Schule zu einem Ort werden kann, »der junge Menschen als einzigartige Persönlichkeiten wachsen lässt und nachhaltig Kompetenzen für die Gesellschaft vermittelt«. www.gesamtschule-barmen.de
  • Persönlichkeitsbildung und Rhetorik als Unterrichtskonzept
    Bernd T. Steioff, Schulleiter und Carina Merth, Projektleiterin/Ganztagskoordinatorin der Schule im Emsbachtal,
    gebundene Haupt- und Realschule, Brechen
    Mehr
    Welche Bildung brauchen Schülerinnen und Schüler für ihr weiteres Leben – neben den klassischen Unterrichtsfächern? Welche Kompetenzen werden in einer medialen, informellen und vielfältigen Gesellschaft immer wichtiger? Diese Fragen hat sich die Schule im Emsbachtal mit Blick auf die Berufsorientierung ihrer Schülerschaft gestellt – und ihr Schulprogramm von Grund auf verändert. Wie, das erläutert Projektleiterin Carina Merth: »Wir möchten Erfahrungsräume für soziales Miteinander eröffnen und zu demokratischem Handeln motivieren.« Auszeichnung mit dem Deutschen Lehrerpreis 2016 für „Unterricht innovativ“. www.schule-im-emsbachtal.de
  • Verantwortung schafft Persönlichkeit
    Dr. Bert Xylander, stellv. Schulleiter des Sächsischen Landesgymnasiums Sankt Afra zu Meißen
    Mehr
    Herausforderungen schaffen und Verantwortung übertragen – auf dieser Leitlinie fußt das Konzept zur Persönlichkeitsentwicklung am Sächsischen Landesgymnasium Sankt Afra. Die Schüler werden dabei von Mentoren begleitet. »Den Schülern Verantwortung zu übertragen«, stellt der stellvertretende Schulleiter Dr. Bert Xylander fest, »fällt vielen Lehrkräften zunächst schwer. Aber es lohnt, sich darauf einzulassen!« Internatsgymnasium für Hochbegabtenförderung: www.sankt-afra.de

Forum 6
Diversität als Chance

Sahar El-Qasem, Interkulturelle Trainerin, München
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Das Gespür für die feinen Unterschiede – und Gemeinsamkeiten: Wer Kinder und Jugendliche im interkulturellen Kontext individuell und chancengleich fördern möchte, braucht ein gutes Verständnis für fremde Kulturen, aber auch für die eigene Kultur und Persönlichkeit. Denn nur aus einem »stabilen Stand« heraus können wir unserem Gegenüber offen und wertschätzend begegnen und Kinder und Jugendliche optimal bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit unterstützen. Sarah El-Qasem unterstützt Sie, Ihr Bewusstsein für eigene Werte, Stereotype und kulturelle Prägungen zu schärfen. Eins ist gewiss - es wird persönlich!


15:00 Uhr --- Kaffeepause

15:30 Uhr --- Vorträge (parallel)

Vortrag A
Von traditionellen Klassenzimmern zu inspirierenden Lernorten

Dipl.-Ing. Architektin Barbara Pampe, Projektbereichsleiterin Pädagogische Architektur der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn
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Raum für Persönlichkeitsentwicklung: Lernende mit ihren individuellen Potenzialen und Interessen stehen im Mittelpunkt zeitgemäßer Pädagogik. Die personenzentrierte Perspektive eröffnet neue Lernwege und andere Formen der Zusammenarbeit, verändert aber auch die Anforderungen an die Lernräume. Wie sehen Schulen aus, in denen Pädagogik und Architektur Hand in Hand gehen? In welchen Räumen können Kinder und Jugendliche ihre Persönlichkeit entwickeln? Welche Raumgestaltung hilft, die individuellen Talente bestmöglich zu entfalten? Barbara Pampe berichtet von herausragenden Beispielen aus der Praxis und zeigt, wie aus alten Schulbauten inspirierende Lernräume werden.


Vortrag B
Bildung der Zukunft? Kompetenzreifung!

Prof. Dr. Rolf Arnold, Professor für Pädagogik an der Technischen Universität Kaiserslautern
Mehr
Die Gesellschaft der Zukunft ist weniger Wissens- als Kompetenzgesellschaft. Nur welche Kompetenzen brauchen Schüler für die Uni-, Ausbildungs- oder Arbeitswelt von morgen? Wie lassen sich diese Fähigkeiten wirksam fördern? Und was bedeutet das schon heute für die Agenda von Lehrern und Führungskräften in Bildungseinrichtungen? Im Fokus des Vortrags steht die wachsende Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung. Da Selbstorganisation, Wissensmanagement und soziale Kompetenzen für Kommunikation und Kollaboration nicht allein durch klassische Inputmodelle vermittelt werden können regt Rolf Arnold an, Lernen stärker kompetenz- und outcomeorientiert zu gestalten.


Vortrag C
Begabung und Persönlichkeit: ein neurobiologisch inspiriertes Modell

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth, Professor für Hirnforschung an der Universität Bremen
Mehr
Intelligenz und Begabung sind wesentliche Bestandteile der menschlichen Persönlichkeit. Beide bilden sich schon früh aus und werden meist im dritten bis vierten Lebensjahr in ihrer Ausprägung deutlich sichtbar. Wie kann das noch unreife Gehirn von Kleinkindern spielerisch gefördert werden, ohne es zu überfordern? Was ist wichtig, damit sich Begabungen später bestmöglich stabilisieren? Und welche Methoden unterstützen das jugendliche Hirn beim Wissens- und Fähigkeitserwerb? Gerhard Roth erläutert in seinem Vortrag ein neurobiologisch inspiriertes Modell von Persönlichkeit und zeichnet die Entwicklung von Intelligenz und Begabung im Laufe der Lebensphasen nach: von vorgeburtlichen Einflüssen bis hin zum lebenslangen Lernen im Erwachsenenalter.


16:15 Uhr --- Resümee: Ein Bild sagt mehr ...
Miriam und Marko Hamel, Visual Selling®, Erfurt
Ein intensiver Tagungstag vollgepackt mit verschiedenen Impulsen aus Wissenschaft und Praxis, regem Austausch mit Kollegen und neuen Ideen für Ihre Arbeit neigt sich dem Ende. Welches Bild hat sich bei Ihnen besonders eingeprägt? Wie hat sich Ihr Blick auf Persönlichkeit verändert? Und was nehmen Sie mit nach Hause? Unsere Live-Visualisierer haben den ganzen Tag Eindrücke und Antworten eingesammelt. Wir lassen diese Bilder sprechen!

16:30 Uhr --- Ende der Tagung



Aktuelle Infos rund um die Perspektive Begabung:
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RÜCKBLICK


Sie möchten einen (Rück-)blick auf unsere Fachtagung »Perspektive Begabung« in den vergangenen Jahren werfen? Unter folgenden Links finden Sie ausführliche Tagungsdokumentationen:

  • Tagung 2016: »Perspektive Begabung:
    Diversität als Chance«
  • Tagung 2015: »Perspektive Begabung:
    Potenziale im Blick«
    • Tagung 2014: »Perspektive Begabung:
      Nachhaltig Fördern«
    • Tagung 2013: »Perspektive Begabung:
      Kompetenzentwicklung und Begabung«
    • Tagung 2011: »Perspektive Begabung:
      Talente für Deutschland«
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