Fachtagung #pb18:
»SMART – Fördern in der digitalen Welt«

Fachtagung von Bildung & Begabung am 29. Mai 2018

Bildung wird sich in der digitalen Welt radikal verändern. Die „21st century skills“ mögen ein Teil der Antwort auf die Frage sein, wie wir junge Menschen fit machen können für die kommenden Herausforderungen. Doch wie können wir sie konkret dabei unterstützen, ihre kreativen, analytischen oder kommunikativen Talente zu trainieren und zu entfalten?

»SMART – Fördern in der digitalen Welt«

  • Dienstag, 29. Mai 2018
    9:30 Uhr - 16:30 Uhr
  • Maternushaus Köln
    Kardinal-Frings-Straße 1-3
    50668 Köln (Nähe Hbf)
  • Das Kurzprogramm der Tagung steht hier zum Download bereit.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei
    inkl. Mittagessen & Kaffeepausen.
    Reise- oder Übernachtungskosten werden nicht erstattet.

Fachtagung #pb18 AUSGEBUCHT

Wie in den Vorjahren ist die Tagung »Perspektive Begabung« (#pb18) auch diesmal auf reges Interesse gestoßen und bereits komplett ausgebucht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Teilnahme nur für angemeldete Besucher möglich ist. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.


Programm
  • Programm
  • 480,71 KB
#PB18 Flyer zum Download

Anerkennung als Lehrerfortbildung

Die Fachtagung #pb18 »SMART - Födern in der digitalen Welt« wurde in allen Bundesländern zur Zertifizierung angemeldet. Die Regelungen der einzelnen Bundesländer sehen Sie in dieser Übersicht.

Anreise

Die Tagung findet im Maternushaus in Köln statt, 700m entfernt von Dom und Hauptbahnhof.

Maternushaus Köln
Kardinal-Frings-Straße 1-3
50668 Köln
www.maternushaus.de

Anfahrtsskizze und Infos zu DB-Tickets mit Sonderkonditionen finden Sie unter
Mehr

Anfahrtsskizze zum Maternushaus



Parken: Eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen steht gegen Gebühr in der Tiefgarage des Maternushauses zur Verfügung. Nähere Informationen.

ÖPNV: Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie ein Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn zu Sonderkonditionien buchen (Hin- und Rückfahrt deutschlandweit ab 99 EUR). Informationen zur Buchung hier.

Teilnahmeurkunde

Nach der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmende eine Teilnahmeurkunde.

Gefördert durch






Team Perspektive Begabung

Team Perspektive Begabung

  • (0228) 959 15-90

29.05.2018, Maternushaus, Köln
Die Fachtagung #pb18 von Bildung & Begabung stellt am 29. Mai 2018 in Köln unter dem Titel „SMART — Fördern in der digitalen Welt“ das Potenzial der Digitalisierung in den Mittelpunkt. Die Konferenz fokussiert auf Lernarrangements mit neuen Medien, die es Jugendlichen ermöglichen, grundlegende Fähigkeiten für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln. Wann sich der Einsatz von Coding, Gaming, Design-Thinking & Co. lohnt, wie eine gute digitale Didaktik aussehen kann und welche Bildungschancen sich dadurch eröffnen, das sind Themen, die wir in Vorträgen und Praxisforen ausloten wollen.


MODERATION


Jan Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft, Teltow
Volker Groß, Hörfunkmoderator Radio Bonn/Rhein-Sieg, Bonn
Andrea Lindner, Freie Journalistin und Moderatorin, München


MITBRINGEN FÜR PRAXISFOREN


Smartphone - Forum 1, 2, 5, B, D
Tablet - Forum 1, 2, 3, 5, C, D, E
Notebook - Forum 1, 2, A
Digitalkamera - Forum 5




AB 8:30 UHR REGISTRIERUNG UND BEGRÜSSUNGSKAFFEE

9:30 UHR BEGRÜSSUNG
PD Dr. Elke Völmicke, Geschäftsführerin Bildung & Begabung, Bonn

9:45 UHR KEYNOTE UND DISKUSSION
KEYNOTE - SMART FÖRDERN -
Karl Heinz Land, Digitaler Darwinist und Gründer der
Strategieberatung neuland.digital, Köln
DISKUSSION
Andreas Hofmann, Medienpädagogischer Berater des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung, Hildesheim,
und Lehrer an der Waldschule Hatten
Prof. Dr. Christian Rietz, Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Aysha Kharboutli, Schülerin des Christian-Rohlfs-Gymnasiums, Hagen
Mehr
Morgen wird alles anders. Der Digitalist Karl-Heinz Land ist überzeugt, dass wir Bildung und Talentförderung komplett neu gestalten müssen, um junge Menschen künftig gut aufzustellen für ein selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt. Sind Augmented Reality, personalisierte Lehrpläne und digitale Didaktik die richtigen Schlüssel zu neuen Bildungswegen und Talentmanagement? Der Medienpädagoge Andreas Hofmann, Professor Christian Rietz und die Schülerin Aysha Kharboutli diskutieren mit Karl-Heinz Land darüber, wie der Brückenschlag in die Bildung der Zukunft gelingen kann.


11:00 UHR KAFFEEPAUSE


11:45 UHR VORTRÄGE UND PRAXISFOREN


12:45 UHR MITTAGSPAUSE

13:45 UHR VORTRÄGE UND PRAXISFOREN


14:45 UHR KAFFEEPAUSE

15:15 UHR VORTRAG
BILDUNG 4.0: UNTERWEGS IM PERSÖNLICHEN BILDUNGSCOCKPIT
Prof. Dr. Christoph Igel, Wissenschaftlicher Leiter des Educational Technology Lab des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, Berlin Mehr
Das Internet der Dinge, smarte Fabriken und große Datenmengen haben in den zurückliegenden Jahren eine intensive Diskussion über die Entwicklung von Industrie bzw. Arbeit 4.0 stimuliert. Während bei der Debatte um Bildung 4.0 noch digitale Kompetenzen, künftig relevante Bildungsinhalte oder zeitgemäße Vermittlungsmethoden im Mittelpunkt stehen, wurden hiervon nahezu unbemerkt in Wissenschaft und Wirtschaft bewährte Methoden der Künstlichen Intelligenz optimiert und innovative Ansätze erforscht. Christoph Igel gibt einen Einblick in diese rasante Entwicklung und erläutert, wie intelligente Assistenten für den individuellen Bildungs-, Qualifizierungs- und Trainingsprozess in heterogenen Bildungsräumen aussehen könnten: Die Bildungscloud, die als persönliches Bildungscockpit fungiert, oder die Verschmelzung der verschiedenen Lernorte stehen schon längst in den Startlöchern.


16:15 UHR RESÜMEE

16:30 UHR ENDE DER TAGUNG





VORTRAG 1: Herausforderung Digitalisierung
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Prof. Dr. Klaus Zierer, Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Augsburg Mehr
Die Digitalisierung ist allgegenwärtig, auch in der Schule. Wenn die neuen Medien jedoch nur als Ersatz für traditionelle Medien genutzt werden, beispielsweise Smartboard oder Beamer als Tafelersatz, wird ihr Potenzial nicht eingesetzt. Lernen mit digitalen Medien muss vielmehr heißen, neue Formen der Interaktion, des Gesprächs und der Zusammenarbeit in Lehr-Lern-Prozesse zu integrieren. Klaus Zierer spricht in seinem Vortrag über den überzeugenden Einsatz und Mehrwert digitaler Medien und ihren Beitrag zu einer individuellen Förderung von Schülern.




VORTRAG 2: Spielend lernen und Türen öffnen
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Prof. Dr. Angela Tillmann, Professorin für Kultur- und Medienpädagogik an der TH Köln Mehr
Games faszinieren! Digitale Spiele gehören heutzutage selbstverständlich zum medialen Alltag von Kindern und Jugendlichen. Im Unterricht spielen sie jedoch kaum eine Rolle. Ihr Potenzial wird allenfalls bei der Identitätsbildung gesehen. Vermehrt wird allerdings auf den Einsatz digitaler Spiele zu Lernzwecken verwiesen - hier vor allem auf Serious Games. Spiele sollen darüber hinaus als sogenannte „Türöffner“ pädagogische Zugänge zu strukturell benachteiligten Jugendlichen schaffen. Angela Tillmann beleuchtet in ihrem Vortrag die Potenziale digitaler Spiele in den verschiedenen Bildungskontexten und geht auch auf Herausforderungen und Ambivalenzen ein.




PROGRAMMÄNDERUNG
VORTRAG 3: Mobiles Lernen und Selbstwirksamkeit
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Prof. Dr. Frank Thissen, Professor für Mediendidaktik an der Hochschule der Medien, Stuttgart Mehr
Mobile Technologien versprechen neue Möglichkeiten des Lernens. Doch können digitale Medien tatsächlich der Schlüssel für innovative, schülerzentrierte Lernszenarien sein? Und wie lassen sie sich pädagogisch sinnvoll in und außerhalb der Schule einsetzen? Welche Auswirkungen hat ihr Einsatz auf Lernräume, Rollenveränderungen und die Schulentwicklung? Der Vortrag von Frank Thissen ordnet die Diskussion in einen größeren Kontext ein und zeigt anhand von Beispielen auf, wie sowohl die Selbstwirksamkeit als auch das individualisierte Lernen gefördert werden können. Im Mittelpunkt steht das „Learners-as-Designers-Konzept“, das die Jugendlichen auf das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert vorbereiten soll.




FORUM 1: Ein Klassiker in Neuauflage:
Kooperatives Arbeiten mit digitalen Medien

11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Dr. Michael Kirch, Akademischer Rat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Mehr
Auch ein Klassiker lässt sich weiterentwickeln! Kooperatives Lernen hat sich als Lernmethode bewährt und ist in seinen positiven Effekten wissenschaftlich vielfach bestätigt. Michael Kirch zeigt im Praxisforum, dass sich mit digitalen Medien noch ganz andere Dimensionen eröffnen: Mobile Endgeräte machen eine Neuauflage kooperativer Methoden möglich. Dies bezieht sich nicht nur auf Lernräume und -zeiten. Auch innovative Apps unterstützen neue Formen von Lernen, Austausch und Feedback. Im Praxisforum werden verschiedene Formate und Methoden kooperativen Arbeitens zwischen Schülern und Lehrkräften vorgestellt.





FORUM 2: Durchhalten vorprogrammiert
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Bernhard Wagner, Lehrer an der Heinrich-Heine-Gesamtschule Duisburg Mehr
Der Regen hat über Nacht auf dem Fußballplatz alle Begrenzungslinien verwischt. Könnte man einen Roboter so programmieren, dass er die weißen Striche selbstständig wieder nachzieht? Mit dem Binärcode finden manchmal handfeste Aufgaben den Weg in das Klassenzimmer: Während die Kinder an der richtigen Programmierung für ihren Roboter tüfteln, geht es ihrem Lehrer Bernhard Wagner um strukturiertes Denken und kreative Problemlösestrategien, um Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen. Diese andere Art des Unterrichtens stößt bei den Schülern auf große Begeisterung. Bernhard Wagner macht im Praxisforum vor, wie sich Coden einsetzen lässt und warum es weit mehr bedeutet, als ein Computer-Programm zu schreiben.





FORUM 3: Digitale Experten an Brennpunktschulen
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Kolja Brandtstedt, Fellow bei Teach First Deutschland, Gelsenkirchen
Verena Wagner, Senior Programm-Managerin bei Teach First Deutschland, Essen Mehr
Gerade für Brennpunktschulen sind Lernmotivation und Selbstwirksamkeit essentielle Anknüpfungspunkte, um bei den Schülerinnen und Schülern Frust zu vermeiden. Werden digitale Medien eingesetzt, erleben sich die Jugendlichen plötzlich als Experten, die den Unterricht mitgestalten können. Dank digitaler Tools ist eine individuelle, stärkenorientierte Förderung leichter möglich. Verena Wagner und Kolja Brandtstedt zeigen im Praxisforum, wie digitaler Unterricht an Schulen im schwierigen Umfeld bereichernd und trotz mangelhafter technischer Ausstattung machbar ist. Sie geben Tipps, wie das Potenzial der Schüler eingebunden und ihre Selbstwirksamkeitserfahrung gesteigert werden kann. Das interaktive Forum thematisiert auch die Rolle der Lehrkräfte und sammelt Ideen für den Unterrichtsalltag.





FORUM 4: Gemeinsam digital: Fördern mit Kooperationspartnern
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Roland Frölich, Leiter des Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern Mehr
Für das Hohenstaufen-Gymnasium gehören digitale Medien schon längst zum Unterrichtsalltag. Genauso wie die zahlreichen Partner, mit denen die Schule beim digitalen Lernen kooperiert. Wenn zum Beispiel die Schüler im Fach Musik mit Android-Apps komponieren, arbeiten sie mit dem DigiEnsemble Berlin zusammen. Und die Forschungsstelle Appmusik der Universität der Künste Berlin begleitet das Projekt wissenschaftlich. Mit solchen externen Partnern will die Schule die Potenzialentfaltung ihrer Schüler nachhaltig unterstützen. „Insbesondere für die Förderung der Spitze“, so Roland Frölich, „sind Kooperationen unerlässlich.“ Wie ein gelungenes Kooperationskonzept aussehen kann und auf welche Basics es für eine gute Partnerschaft ankommt, ist Thema des Praxisforums.




FORUM 5: Ich erklär‘s Dir: Online-Tutorials selbst erstellen

11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Andreas Kalt, Lehrer am Kreisgymnasium Neuenburg Mehr
Lifehack, Vlog oder Review: Online-Videos spielen im Alltag der meisten Kinder und Jugendlichen eine beachtliche Rolle als Fernsehersatz, Newsbörse oder Styling-Plattform. Sehr populär sind auch Videos, die Inhalte aus dem Schulunterricht aufgreifen und erklären. So genannte Erklärvideos haben ein enormes Potenzial, das sich im pädagogischen Alltag nutzen lässt: Wenn Kinder und Jugendliche selbst Videos erstellen, vertiefen sie Lerninhalte und erarbeiten sich Schlüsselkompetenzen. Als digitales Medium sind Videos außerdem schnell verfügbar und können differenziert beim Lernen unterstützen. Im Praxisforum lernen Sie, wie man selbst Videos für Lernende oder mit Lernenden erstellt. Die knappe Einführung wird begleitet durch weiterführende Materialien, mit denen Sie die Impulse aus der Veranstaltung später vertiefen und in die Praxis umsetzen können.





FORUM 6: Design-Thinking: Spielwiese für Talente
11:45 Uhr - 12:45 Uhr
Zwetana Penova, Gründerin und CEO von lernox und Connecting Design, Berlin Mehr
Sind Sie mutig? Mutig genug, Lernen einmal ganz anders zu denken und die Regie an Ihre Schüler abzugeben? Willkommen beim Design-Thinking, das in der Bildung der Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird. Die Innovationsmethode, die aus der Schnittstelle zwischen Kreativität und Wirtschaft stammt, hilft dabei, nachhaltige Antworten auf komplexe Fragen zu finden. Einerseits. Andererseits bietet sich jungen Talenten eine hervorragende Spielwiese. Mit Design-Thinking können sie neue Wege ausprobieren und ihre Kreativität entfalten. Die Methode, die bewusst heterogene Teams anspricht, lebt von der Laborsituation, in der es kein Richtig oder Falsch gibt. Im Praxisforum stellt Zwetana Penova die wichtigsten Grundlagen und Werkzeuge sowie Beispiele aus der digitalen Praxis vor.






Vortrag A: Digitale Talent-Helfer: Vision und Wirklichkeit
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Prof. Dr. Christian Rietz, Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Mehr
Besondere Begabungen – genauso wie ein erhöhter Förderbedarf – werden bis heute „analog“ identifiziert. Förderung hängt davon ab, ob einzelnen Lehrkräften, Eltern, Erziehern oder Erzieherinnen Fähigkeiten und Talente, Defizite und Förderbedarf auffallen. Eine automatisierte und unter Umständen objektivere Identifikation findet nicht statt. Zwar gibt es dafür mit Educational Data Mining bereits ein Werkzeug. Damit diese digitalen Helfer ihr enormes Potenzial ausspielen können, braucht es jedoch Daten und eine entsprechende Infrastruktur vor Ort. Angesichts der meist mangelhaften Ausstattung von Schulen wird der Weg zur Digitalisierung noch sehr lang sein. Dieses Spannungsfeld zwischen potenziell Machbarem und faktisch Möglichem greift Christian Rietz in seinem Vortrag am Beispiel einer Kölner Gesamtschule auf.




Vortrag B: Computer & Co: Neue Chance für individuelles Lernen?
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Dr. Heike Schaumburg, Stellvertretende Direktorin der Professional School of Education an der Humboldt-Universität zu Berlin Mehr
Bereits den ersten Lernmaschinen in den 1960er Jahren wurde ein bedeutendes Potenzial zugeschrieben, um individualisiertes Lernen in der Schule zu unterstützen. Auch wenn diese Lernlabore die hochgesteckten Erwartungen damals nicht erfüllen konnten, bleibt mit digitalen Medien die Hoffnung verknüpft, das Lernen zu revolutionieren und insbesondere den zunehmend heterogenen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler besser gerecht zu werden. Heike Schaumburg stellt in ihrem Vortrag aktuelle Konzepte des individuellen und personalisierten Lernens vor und gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zu ihrer Umsetzung und ihrer Lernwirksamkeit.




Vortrag C: Multiliteracies – Die Sprachen der digitalen Kommunikation
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Hallet, Professor für die Didaktik des Englischen an der Justus-Liebig-Universität Gießen Mehr
Im Mittelpunkt der schulischen Bildung steht immer noch der sprachliche Text. Die digitale Kommunikation funktioniert jedoch überwiegend mit Fotos, Videos oder grafischen Darstellungen. Für Wolfgang Hallet ist der Erwerb von kommunikativen Kompetenzen in diesen verschiedenen Zeichensystemen (multiliteracies) und deren Kombination eine vordringliche Bildungsaufgabe. In seinem Vortrag erläutert er, inwieweit ein solches multiliterales Lernen in allen Fächern die Möglichkeit bietet, die vielfältigen Begabungen und kreativen Fähigkeiten junger Menschen zu aktivieren und zu fördern.




Forum A: Mikrocontroller – der kreative Zugang zur digitalen Welt
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Simon Engelbertz, Saskia Illginnis, Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universität Bremen Mehr
Gehört Coden wirklich in den Unterricht? Und womöglich schon in die Grundschulen? Saskia Illginnis und Simon Engelbertz sind überzeugt, dass Programmieren algorithmisches Denken und die Entwicklung von Problemlösestrategien fördert. Dabei kommt es vor allem auf das „wie" an – wie Programmieren an die Kinder und Jugendliche herangetragen wird. Im Praxisforum zeigen die Beiden, wie Kindern und Jugendlichen die Grundlagen der Informatik anschaulich vermittelt werden können: Ein Mikrocontroller macht erste handlungsorientierte Schritte möglich. Das „techkreativ“-Konzept fußt auf einer pädagogisch-didaktischen Umsetzung kreativer Projekte für Kinder und Jugendliche. Im Forum werden Praxisideen für die schulische und außerschulische Förderung vorgestellt.





Forum B: Let‘s Play – Computerspiele(n) im Unterricht
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Jürgen Sleegers, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Medienforschung und Medienpädagogik an der TH Köln Mehr
Games bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für Lehr-Lern-Situationen und lassen sich auch ohne viel Technik und Gaming-Wissen in Unterrichtskonzepte einbetten. Schulen oder außerschulischen Lernorten bieten sich damit neue Möglichkeiten, Motivationsprozesse anzuregen. Auf interaktive und kurzweilige Weise wird im Praxisforum gezeigt, wie das Thema „Digitale Spielwelten“ kritisch, konstruktiv und kreativ aufgegriffen werden kann. Es werden Anregungen für unterschiedliche Altersstufen und Schulformen geliefert. Die Teilnehmenden des Praxisforums erhalten Materialien mit genauer Methodenbeschreibung inklusive Unterrichtsablauf, Arbeitsblätter und Kopiervorlagen.





Forum C: Fit für die Zukunft – Kompetenzen fördern mit dem 4K-Modell
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Monika Heusinger, Studiendirektorin am Otto-Hahn-Gymnasium Saarbrücken Mehr
Das Weltwissen passt inzwischen mit dem Smartphone in die Hosentasche. Und wer weiß schon am Anfang seiner Schullaufbahn, welche Berufe am Ende noch existieren? Statt einer rein fachspezifischen Ausbildung braucht es zunehmend andere Stärken, um eigene Potenziale zu entfalten und an einer digital geprägten Gesellschaft teilzuhaben. Das sogenannte 4K-Modell setzt auf übergreifende Fähigkeiten: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Im Praxisforum mit Monika Heusinger werden digitale Unterrichtskonzepte mit Fokus auf das 4K-Modell vorgestellt. Ihr Fazit: „Unterricht ohne digitale Medien wäre für mich ein enormer Verlust an Qualität und an Möglichkeiten, das Lernen individualisiert und kooperativ zu gestalten.“





Forum D: Didaktische Konzepte mit Smartphone & Co.

13:45 Uhr - 14:45 Uhr
André Spang, Referent für Digitale Gesellschaft, Medienkompetenz in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf Mehr
Digitale Medien bieten vielfältige innovative Möglichkeiten, um auf heterogene Lerngruppen zu reagieren und individuelle Lernräume zu öffnen. Wie sehen jedoch gute didaktische Konzepte aus, die die Nutzung von Smartphone & Co. zu einem echten Mehrwert machen? Und wie können Praktiker selbst solche Konzepte für die konstruktive Nutzung digitaler Medien entwickeln? André Spang macht im Praxisforum vor, wie sich Lernen mit passenden digitalen Möglichkeiten erweitern lässt. Die Teilnehmenden können konkrete Anwendungen und Apps ausprobieren, die unmittelbar einsetzbar sind. Auch die motivierenden Aspekte von Gamification werden thematisiert.





Forum E: Potenziale freisetzen im App-Development Club
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Felix Kolewe, Lehrer an der Villa Wewersbusch, Velbert Mehr
Herausragende Talente fördern. Potenziale bei Schülern freisetzen, die bisher nicht zur Geltung kamen: diese Ziele hat sich das Team der Villa Wewersbusch gesteckt und dafür die sogenannten Clubs initiiert. Hier können die Schüler am Nachmittag ihre individuellen Interessen erkunden und entwickeln. Ein Beispiel ist der App-Development Club. Am Anfang stehen Stift und Papier. Bis zur fertigen App müssen die Schüler viele Fragen klären und strukturiert abarbeiten. In der Villa Wewersbusch haben die Schüler auf diesem Weg sogar die hauseigene Schulverwaltungs-App mitentwickelt. Felix Kolewe stellt im Praxisforum ein exemplarisches Konzept vor und entwickelt mit den Teilnehmenden erste Ideen für eigene Apps.





Forum F: Auf dem Weg zum digitalen Vorreiter
13:45 Uhr - 14:45 Uhr
Jürgen Hilger-Höltgen, Stellvertretender Schulleiter der Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule, Düsseldorf Mehr
In die Hauptschule in einem sozialen Brennpunkt Düsseldorfs gehen Schüler aus 39 Nationen. 20 Prozent von ihnen haben keine ausreichenden Deutschkenntnisse, weitere zehn Prozent sind Inklusionskinder. Ausgerechnet diese Schule ist Vorreiter in Sachen Digitalisierung – mit dem Ziel, die Bildungschancen der Jugendlichen zu erhöhen. Die Einführung digitaler Medien beeinflusste zunächst die Motivation und das Lernverhalten der Schüler. Und zog weitere Veränderungen für die Lehrkräfte und die Schule als Lernort nach sich. Jürgen Hilger-Höltgen zeichnet im Praxisforum den Weg der Schule zum digitalen Vorreiter nach und berichtet, wie digitale Schule gelingen kann.





Aktuelle Infos rund um die Perspektive Begabung:
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RÜCKBLICK


Sie möchten einen (Rück-)blick auf unsere Fachtagung »Perspektive Begabung« in den vergangenen Jahren werfen? Unter folgenden Links finden Sie ausführliche Tagungsdokumentationen:

  • Tagung 2017: »Perspektive Begabung:
    Begabung braucht Persönlichkeit«
    • Tagung 2016: »Perspektive Begabung:
      Diversität als Chance«
    • Tagung 2015: »Perspektive Begabung:
      Potenziale im Blick«
      • Tagung 2014: »Perspektive Begabung:
        Nachhaltig Fördern«
      • Tagung 2013: »Perspektive Begabung:
        Kompetenzentwicklung und Begabung«
      • Tagung 2011: »Perspektive Begabung:
        Talente für Deutschland«
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